Die in den Kryptowährungsmärkten seit langem akzeptierte „4-Jahres-Zyklus"-Theorie wird von Investoren in jeder Bullen- oder Bärensaison häufig in Frage gestellt. In seinem neuesten Bericht untersucht das beliebte Analyseunternehmen The DeFi Report, warum Bitcoin hartnäckig diesem 4-Jahres-Zeitplan folgt und warum der Markt diesen Zyklus immer wieder falsch interpretiert.
Einer der stärksten im Bericht hervorgehobenen Punkte war, dass das Ignorieren von Marktzyklen Investoren konsequent in die Irre führt. Es wurde festgestellt, dass diejenigen, die in Bullenmärkten erklärten „Diesmal ist es anders, weil institutionelles Kapital eingeströmt ist" oder in Bärenmärkten „Bitcoin ist tot, es war alles ein Ponzi-Schema" – in der Vergangenheit viermal hintereinander falsch lagen.
Laut Experten ist der 4-Jahres-Zyklus kein willkürlicher Zeitrahmen; er ist ein natürlicher Finanzprozess, der aus einer Kombination von menschlicher Psychologie, Medienaufmerksamkeit, Anreizen und vor allem Kredit- und Hebelmechanismen resultiert.
Die Analyse präsentierte Realized Cap-Daten als wichtigen Indikator zum Verständnis von Bitcoins Preisboden. Es wurde festgestellt, dass Bitcoins aktuelle Kapitalbasis, bestehend aus dem tatsächlich in das Netzwerk injizierten Nettogeld, ungefähr 1,1 Billionen US-Dollar beträgt.
Der Aufwärtsausbruch des Marktwerts aus dieser Basis wird durch den Hebel im System, DeFi(Dezentralisierte Finanzen)-Kredite und Spekulation (Prämie) verursacht. Es wurde festgestellt, dass diese Prämien im aktuellen Bärischen Markt größtenteils erodiert sind und der Preis in Richtung der Kapitalbasis zurückgezogen wurde.
Es wurde hinzugefügt, dass Bitcoin keinen „Buchwert" wie eine traditionelle Aktie hat, die Cashflow generiert, weshalb dieser realisierte Kostenboden in Bärenmärkten das zuverlässigste Support-/Basisniveau darstellt.
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Analyst Mike listete die wichtigsten Faktoren, die zyklische Bewegungen auslösen und sich derzeit in der „Leverage-Bereinigungsphase" befinden, wie folgt auf:
Im abschließenden Teil der Analyse erläuterte Mike auch, warum er in seinem Portfolio Bitcoin und spezifische Anwendungen (dApps) gegenüber den führenden Altcoins Ethereum (ETH) und Solana (SOL) bevorzugt.
Der Analyst, der Bitcoin als „Benchmark" betrachtet, sagte, dass Ethereum im letzten Zyklus keine bessere Performance als Bitcoin (ETH/BTC) erzielen konnte und dass trotz Solanas ausgezeichneter Performance dessen Chart nun einen ähnlichen Sättigungspunkt anzeigt.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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