Matter Labs stellt sein Team um, da das Unternehmen zu einer genehmigungspflichtigen Privacy Chain namens Prividium wechselt.
Die Entlassungen werden leitende Ingenieure, Designer und Betreiber umfassen, die nicht mehr mit der neuen Ausrichtung übereinstimmen.
Alex Gluchowski, der CEO des Unternehmens, bestätigte die Nachricht in den sozialen Medien und stellte fest, dass die Entscheidung auf den Kurswechsel des Unternehmens im Jahr 2024 hin zur Entwicklung von Produkten für regulierte Finanzinstitute folgte.
Laut ihm ist Prividium seitdem zum Hauptfokus von Matter Labs geworden, wobei das Unternehmen nun vollständig darauf ausgerichtet ist, Tools zu entwickeln, die Unternehmen beim Wechsel zu On-Chain-Prozessen helfen.
Der Gründer fügte hinzu, dass das Unternehmen im Laufe der Projektentwicklung ein klareres Verständnis dafür gewann, was die Kunden benötigten, was die Ausrichtung von Prividium und die Art der erforderlichen Talente stark beeinflusste. Infolgedessen passten einige Rollen, die in früheren Bauphasen sinnvoll waren, nicht mehr optimal zu den aktuellen Prioritäten des Unternehmens. Dies, so sagte er, veranlasste die Umstrukturierungsentscheidung.
Die Website des Unternehmens gibt an, dass Prividium eine Ethereum-Blockchain-Plattform für Finanzinstitute und Fintech-Unternehmen ist, die Organisationen eine Möglichkeit bietet, Transaktionen sicher und regelkonform durchzuführen. Darüber hinaus basiert das Produkt auf einer datenschutzorientierten, genehmigungspflichtigen Layer-2-Blockchain, die auf Zero-Knolwedge-Beweis-Technologie basiert.
Alex sagte, der Schritt sei keine Reflexion der Fähigkeiten und Beiträge der Mitarbeiter, und fügte hinzu, dass die betroffenen Ingenieure, Designer und Betreiber zu den besten gehörten, mit denen er je zusammengearbeitet hat. Den ausgeschiedenen Mitarbeitern wurde Berichten zufolge auch finanzielle Hilfe und Unterstützung während des Übergangs angeboten.
Die Reaktion der Community auf die Neuigkeit war gemischt, wobei einige vom Projekt begeistert waren und andere fragten, wo die 450 Millionen Dollar geblieben sind, die Matter Labs zur Entwicklung des Produkts aufgebracht hatte.
Unterdessen ist dies nicht das erste Mal, dass das Unternehmen Mitarbeiter entlassen musste. Das Unternehmen verkleinerte sein Team auch im Jahr 2024 inmitten eines Schwenks hin zu datenschutzorientierten Tools, wobei das Unternehmen erklärte, dass die Umstrukturierung notwendig war, um die Belegschaft an neuen Prioritäten auszurichten, und keine kurzfristige Kostensenkungsmaßnahme darstellte.
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