Der ehemalige Stabschef des Ministeriums für Innere Sicherheit, Miles Taylor, warnte, dass Präsident Donald Trumps Vorliebe für autoritäre Führer gegenüber demokratischen Verbündeten sich von einer persönlichen Eigenart zu einer folgenreichen nationalen Politik entwickelt hat.
In seinem Gastbeitrag für The i Paper verfolgte Taylor das Muster bis zu Trumps G7-Störung 2018 in Kanada zurück – wo er zu spät ankam, Verbündete belehrte, ein gemeinsames Kommuniqué ablehnte und Russlands Wiederaufnahme forderte – und argumentierte, dass Trumps Stimmungsschwankungen die Weltordnung auf den Kopf gestellt haben.

Eine Umfrage des Europäischen Rates für Auswärtige Beziehungen bestätigt den Schaden: Nur 11 % der Europäer betrachten die USA jetzt als Verbündeten – ein historisches Tief seit Trumps Rückkehr.
Taylor führte den Vertrauensverlust auf unilaterale Maßnahmen zurück, darunter Militärschläge gegen den Iran ohne Konsultation der Verbündeten, den Truppenabzug aus Deutschland, Drohungen zur Annexion Grönlands sowie die öffentliche Herabsetzung von Führern wie dem britischen Premierminister Keir Starmer.
Europäische Nationen reagieren mit erhöhten Verteidigungsausgaben und einer Verlagerung hin zu heimischen Rüstungsindustrien, da sie die amerikanische Unzuverlässigkeit als dauerhaft betrachten.
Symbolisch haben die G7-Führer Pläne für eine abschließende gemeinsame Erklärung aufgegeben, was die Unfähigkeit signalisiert, sich auf gemeinsame Prioritäten zu einigen.
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