Microsoft (MSFT) erwägt Berichten zufolge den Einsatz von DeepSeek-KI-Modellen für eine kostengünstigere Version seines Copilot Cowork-Tools, wie Axios berichtet.
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Dem Bericht zufolge hat Microsoft den Einsatz einer Version von DeepSeek V4 für das Produkt geprüft. Copilot Cowork läuft derzeit auf Modellen von OpenAI und Anthropic.
Microsoft hat noch nicht bestätigt, welches Modell verwendet wird. Das Unternehmen gibt an, die kostengünstigere Version von Copilot Cowork innerhalb der nächsten Wochen ankündigen zu wollen.
Die mögliche Änderung ist auf Kostengründe zurückzuführen. Charles Lamanna, Executive Vice President für Copilot, Agents und Platform bei Microsoft, teilte Axios mit, dass einige Nutzer Hunderte von Aufgaben pro Woche über Copilot ausführen.
Eine solche Nutzungsintensität ist gut für die Produktivität, erhöht jedoch den Kostendruck beim Betrieb der zugrunde liegenden KI-Modelle in großem Maßstab.
DeepSeek erregte Anfang dieses Jahres Aufmerksamkeit, da es starke KI-Leistung zu geringeren Kosten als viele westliche Alternativen liefert. Für ein Unternehmen, das die Margen eines weit verbreiteten Produkts im Blick behalten muss, ist diese Effizienz attraktiv.
Der Einsatz eines günstigeren Modells für eine Budget-Version von Copilot würde es Microsoft ermöglichen, das Produkt zugänglich zu halten, ohne die Wirtschaftlichkeit des Betriebs zu beeinträchtigen.
Copilot Cowork ist eines der zentralen KI-Produktivitätstools von Microsoft, und seine Kosteneffizienz zu wahren ist wichtig, während die Nutzung im Unternehmensbereich wächst.
Der Zeitpunkt dieses Berichts ist bemerkenswert. Microsoft stellt derzeit mehrere KI-Tools auf nutzungsbasierte Preisgestaltung um. Dieses Modell bietet Kunden mehr Flexibilität, bedeutet aber auch, dass Microsoft die Kostenseite genau im Auge behalten muss.
Wenn Kunden pro Aufgabe zahlen, hängen Microsofts Margen davon ab, wie günstig jede einzelne Aufgabe verarbeitet werden kann.
Die MSFT-Aktie wurde zum Zeitpunkt des Berichts bei rund 470 USD gehandelt. Die Aktie verzeichnete 2026 eine starke Entwicklung, die größtenteils durch die anhaltende KI-Nachfrage im gesamten Produktportfolio gestützt wurde.
Microsoft hat auch noch nicht bestätigt, ob der kostengünstigere Tarif das bestehende Copilot Cowork-Produkt ersetzen oder parallel dazu als separate Option angeboten werden soll.
Das aktuelle Copilot-Angebot des Unternehmens ist auf mehrere Preisstufen aufgeteilt, sodass eine kostengünstigere KI-gesteuerte Version in diese bestehende Struktur passen würde.
Was noch zu bestätigen bleibt, ist, ob DeepSeek V4 das Modell sein wird, das es antreibt, oder ob Microsoft letztendlich eine ganz andere Option wählt.
Microsoft gibt an, dass diese Entscheidung innerhalb der nächsten Wochen bekannt gegeben wird.
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