Ein Tiefdruckgebiet (LPA) wird voraussichtlich in das philippinische Verantwortungsgebiet (PAR) eintreten und kann den Südwestmonsun verstärken, was am kommenden Wochenende in einigen Teilen des Landes Regen bringen könnte, wie die philippinische Behörde für Atmosphären-, Geophysik- und Astronomiedienste (PAGASA) am Mittwoch mitteilte.
PAGASA-Wetterspezialistin Frau Chenel Dominguez sagte, das LPA habe zwei mögliche Zugbahnen. Im ersten Szenario könnte es die nördliche Grenze des PAR überqueren, sich aber nicht weiter dem Land nähern. Im zweiten Szenario könnte es sich dem PAR nur annähern, bevor es sich von dem Gebiet wegkrümmt.
„Es wird also keinen direkten Einfluss auf irgendeinen Teil des Landes haben und wird nicht das Hissen eines tropischen Zyklon-Windsignals auslösen", sagte Frau Dominguez während der 5-Uhr-Pressekonferenz von PAGASA auf Filipino und beschrieb die Auswirkungen, falls das erste Szenario eintritt.
„Aber was auch immer geschieht, ob es in das PAR eintritt oder nicht, es wird voraussichtlich den Südwestmonsun anziehen und verstärken", fügte sie hinzu.
Frau Dominguez sagte außerdem, das LPA habe eine mittlere Chance, sich innerhalb der nächsten 24 Stunden zu einem tropischen Zyklon zu entwickeln, obwohl die Wahrscheinlichkeit in den kommenden Tagen zunehmen könnte.
Das LPA befand sich zuletzt 2.900 Kilometer östlich von Eastern Visayas, basierend auf PAGASAs 10-Uhr-Ausblick zur tropischen Zyklon-Bildung.
Was die Auswirkungen des verstärkten Südwestmonsuns betrifft, sagte Frau Dominguez, er könnte ab diesem Wochenende weitverbreiteten Regen über Palawan, den Visayas und Mindanao bringen.
Unterdessen werden Ostwinde und lokale Gewitter in den nächsten 24 Stunden die vorherrschenden Wettersysteme des Landes sein, wie PAGASA in seiner Wetterwarnung um 4 Uhr mitteilte.
Die Ostwinde werden voraussichtlich vereinzelte Regenschauer oder Gewitter über Eastern Visayas, Dinagat Islands, Surigao del Norte, Surigao del Sur und Davao Oriental bringen, während lokale Gewitter über Metro Manila und dem Rest des Landes erwartet werden.
PAGASA warnte vor möglichen Sturzfluten und Erdrutschen in den genannten betroffenen Gebieten.— Edg Adrian A. Eva
