KTMB teilte mit, dass die Betriebsstörung durch einen Defekt an der Oberleitung bei Km458.872, zwischen den Bahnhöfen Tiroi und Seremban, verursacht wurde. (Bernama-Bild)
PETALING JAYA: Die Reparaturarbeiten an der Oberleitung nach einem Ausfall bei Km458.872, zwischen den Bahnhöfen Tiroi und Seremban, wurden abgeschlossen, um den elektrischen Zugbetrieb (ETS) wieder aufnehmen zu können.
Keretapi Tanah Melayu Berhad (KTMB) erklärte jedoch in einer Mitteilung, dass mehrere ETS-Dienste auf der Strecke KL Sentral–JB Sentral–KL Sentral weiterhin vorübergehende Verzögerungen erfahren werden, bis der Fahrplan wieder normal läuft.
KTMB teilte mit, dass ab 15:30 Uhr heute noch acht ETS-Dienste Verspätungen aufwiesen, nämlich Zug EX9573 mit drei Stunden und 34 Minuten Verspätung, EP9524 (zwei Stunden und 35 Minuten), EP9326 (eine Stunde und 40 Minuten) sowie EP9428 (25 Minuten).
Ebenfalls von Verspätungen betroffen waren die Züge EP9323 (zwei Stunden und 11 Minuten), EG9343 (eine Stunde und 14 Minuten), EG9442 (zwei Stunden und 51 Minuten) und EX9575 (eine Stunde).
Laut KTMB können ETS-Fahrgäste, die von Zugverspätungen von mehr als zwei Stunden betroffen sind und ihre Reise nicht fortsetzen möchten, eine vollständige Fahrpreiserstattung am Ticketschalter erhalten.
„Als fürsorgliche Maßnahme und um die Unannehmlichkeiten für die Fahrgäste zu verringern, stellt KTMB betroffenen Fahrgästen bei Zugdiensten mit mehr als zwei Stunden Verspätung auch Speisen und leichte Erfrischungen als Zeichen der Wertschätzung für ihre Geduld und Kooperation während der Störung bereit", hieß es in der Mitteilung.
Darüber hinaus halfen KTMB-Hilfspolizeikräfte gemeinsam mit dem Betriebspersonal am Bahnhof Seremban dabei, die Fahrgastbewegungen zu koordinieren und aktuelle Informationen bereitzustellen, um eine reibungslose Abwicklung für die betroffenen Fahrgäste zu gewährleisten.
Laut KTMB wurde, sobald die Störung festgestellt wurde, eine erste Benachrichtigung per SMS (Short Message Service) an die betroffenen Fahrgäste gesendet, um sie über den aktuellen Status und die zu erwartenden Verspätungen zu informieren und ihnen eine bessere Reiseplanung zu ermöglichen.
„KTMB überwacht derzeit die Zugbewegungen engmaschig, um sicherzustellen, dass der Betriebsfahrplan so schnell wie möglich vollständig wiederhergestellt wird", so die Mitteilung.


