Arbeiter rissen am Freitag den Namen von Präsident Donald Trump vom Kennedy Center, während Umstehende in der Nähe skandierten und jubelten.
Tausende verfolgten die Liveshreams von ABC 7, WUSA9, Reuters, Fox 10, der Associated Press, Forbes und MS NOW, um es in Echtzeit zu verfolgen. Eine Menge versammelte sich vor dem John F. Kennedy Center for the Performing Arts, während Arbeiter Gerüste an der Fassade errichteten. Ein Richter hatte den letzten juristischen Versuch des Trump-Vorstands, die Entfernung zu stoppen, nur Stunden zuvor zunichtegemacht und damit die Mitternachtsfrist bestehen lassen.

Dann begann das Skandieren.
„Reißt es runter!" — 15 Mal in Folge. Die Menge brach in Applaus und Jubel aus.
Etwa eine Minute verging.
„Reißt es runter!" — 11 weitere Male. Mehr Jubel. Jemand rief „Woo!" Die Energie ließ nicht nach.
Nach einer weiteren Minute gab es neun weitere Sprechchöre, mehr Applaus, mehr Begeisterungsrufe, mehr Lärm — das Ganze spielte sich über etwa 2,5 Minuten reiner Massenbegeisterung ab.
Der Hintergrund: Der von Trump handverlesene Vorstand hatte im Dezember 2025 illegal seinen Namen an der Marmorfassade des Centers angebracht, wie ein Bundesrichter entschied, da nur der Kongress den Namen eines vom Kongress benannten Gebäudes ändern darf. Als dieses Urteil im Mai erstmals erging, erklärte Kerry Kennedy — eine Nichte von Präsident John F. Kennedy —, dass sie die Spitzhacke möglicherweise nicht mehr brauche, die sie nach eigenen Berühmten Aussagen ergreifen wollte, sobald Trump das Amt verlassen würde.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung ist das Gerüst aufgebaut und Arbeiter sind vor Ort — die Buchstaben sind jedoch noch nicht vollständig entfernt. Die Uhr läuft um Mitternacht ab.


