XRP und Stellar (XLM) haben diese Woche sehr unterschiedliche Wege eingeschlagen. XLM stieg kürzlich um über 90 %, von etwa 0,15 $ auf nahe 0,30 $, angetrieben durch eine Ankündigung zur DTCC-Integration.
XRP hingegen fiel um etwa 15 %, von 1,34 $ auf rund 1,14 $, und durchbrach am 1. Juni die wichtige Marke von 1,30 $.
Dieser Kontrast hat die Aufmerksamkeit des Krypto-Analysten Steph Is Crypto (@Steph_iscrypto) auf sich gezogen, der eine eindringliche Warnung darüber ausgab, was dies für XRP-Investoren bedeuten könnte.
Im Mittelpunkt von Stephs Analyse steht eine langfristige Unterstützungstrendlinie, die mehr als zehn Jahre zurückreicht. Historisch gesehen hat XRP jedes Mal stark zurückgeprallt, wenn es dieses Niveau getestet hat, wobei der jüngste Rückpraller Ende 2024 einen Anstieg von über 500 % bewirkte. Dieses Muster steht nun unter Bedrohung.
XLM hat eine vergleichbare Trendlinie, die bis ins Jahr 2017 zurückreicht, und prallte kürzlich von diesem Niveau ab, bevor es seinen signifikanten wöchentlichen Aufwärtszug startete. XRP hat dasselbe Muster nicht befolgt, und Steph wies direkt auf diesen Kontrast hin. Der Analyst beschrieb die Lage als „sehr gefährlich und sehr beängstigend" für alle, die derzeit XRP halten.
Die entscheidende Variable ist laut Steph die Schlusskerze dieser Woche im Wochenchart. Der Schlusskurs am Sonntag wird bestimmen, ob ein Breakdown bestätigt wird. Er setzte eine klare Schwelle: XRP muss mindestens bei etwa 1,30 $ schließen, um das bearishe Szenario vom Tisch zu halten. Ein Schlusskurs unterhalb dieses Niveaus könnte zu deutlich niedrigeren Zielen führen.
Steph betrachtete einen Breakdown jedoch nicht als einzig mögliches Ergebnis. Er verwies auf die Bildung eines potenziellen doppelten Bodens im Tageschart. XRP markierte Anfang Februar 2026 ein Tief bei etwa 1,12 $, und die Kursentwicklung dieser Woche scheint dieses Niveau erneut zu testen. XLM bildete vor seinem jüngsten Ausbruch einen ähnlichen doppelten Boden. Wenn XRP derselben Struktur folgt, könnte die aktuelle Schwäche nach oben aufgelöst werden.
Der wöchentliche Kerzenschlusskurs am Sonntag ist der unmittelbarste Beobachtungspunkt. Ein Schlusskurs über 1,30 $ hält das Doppelboden-Szenario am Leben und beseitigt die unmittelbare Gefahr eines bestätigten Breakdowns. Ein Schlusskurs unterhalb dieses Niveaus öffnet die Tür zu tieferen Kursniveaus. Steph war direkt, was die Tragweite betrifft: „Alle Augen auf Sonntag."
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Der Beitrag „Experte diskutiert, ob es für XRP Game Over ist" erschien zuerst auf Times Tabloid.


