Ripple hat eine Lizenz als Anbieter von Krypto-Asset-Dienstleistungen (CASP) aus Luxemburg erhalten, was einen weiteren Meilenstein in seiner internationalen Expansionsstrategie markiert. Mit dieser Genehmigung ist das in San Francisco ansässige Fintech-Unternehmen nun berechtigt, regulierte Krypto-Zahlungslösungen für institutionelle Kunden und Finanzinstitute in den 30 Mitgliedstaaten des Europäischen Wirtschaftsraums anzubieten.
Anfang dieses Jahres erhielt Ripple eine vollständige E-Geld-Instituts-Lizenz in Luxemburg und im Juni ein Schreiben, das die vorläufige Genehmigung seiner CASP-Lizenz signalisierte. Die neueste Bestätigung erfolgt genau zu dem Zeitpunkt, an dem die Europäische Union ihren Übergang zum Rahmenwerk für Märkte für Krypto-Assets (MiCA) abschließt und vollständig einheitliche Vorschriften für die Krypto-Branche einführt.
Um eine CASP-Lizenz gemäß den MiCA-Richtlinien zu erhalten, müssen Krypto-Unternehmen strenge Standards für Compliance-Regeln, Aufsicht und Kapitalanforderungen erfüllen, was die Bedeutung von Ripples Erfolg beim Erwerb dieser Zulassung unterstreicht.
Glossar: MiCA ist der regulatorische Rahmen der Europäischen Union, der standardisierte Regeln für den Krypto-Asset-Markt einführt. Die CASP-Lizenz zertifiziert eine Entität, um Kunden kryptobezogene Verwahrungs-, Handels-, Transfer- und andere wesentliche Dienstleistungen anzubieten.
Ripple, am besten bekannt für seine Blockchain-basierten Zahlungsnetzwerke, nutzt diese neue regulatorische Genehmigung, um seine Präsenz in verschiedenen globalen Märkten auszubauen. Die Luxemburger Lizenz fügt seinem Netz regulatorischer Genehmigungen weltweit ein weiteres entscheidendes Glied hinzu.
Die Zahl der behördlichen Genehmigungen und Lizenzen von Ripple hat in mehreren internationalen Gerichtsbarkeiten 75 überschritten. Diese neueste europäische Entwicklung bildet das neueste Kapitel in Ripples Strategie eines Compliance-orientierten globalen Wachstums.
Ab dem 01.07. endete die Übergangsfrist für die Verordnung über Märkte für Krypto-Assets in der EU offiziell. Während ausgewählte EU-Mitgliedstaaten wie Deutschland, Polen und Lettland unterschiedliche Fristen beibehielten, hat nun für den gesamten Kontinent eine neue regulatorische Ära begonnen.
Im selben Zeitraum konnte Binance – anerkannt als die weltweit größte Kryptowährungsbörse nach Handelsvolumen – vor Schließung des regulatorischen Zeitfensters keine CASP-Lizenz erhalten. Infolgedessen hat Binance Nutzer in mehreren EU-Ländern, darunter Frankreich, Italien, Spanien und Polen, darüber informiert, dass ausgewählte Dienste aufgrund der Nichteinhaltung neuer Compliance-Regeln ausgesetzt werden.
Der überarbeitete regulatorische Kalender in Europa hat Plattformen, die Compliance-Regeln befolgt haben, scharf von jenen unterschieden, die noch immer hektisch versuchen aufzuholen, und bringt die Bedeutung einer rechtzeitigen Lizenzierung in den Fokus.
Der Beitrag Ripple übertrifft 75 globale Lizenzen mit neuer CASP-Genehmigung! Was bedeutet das für $XRP in Europa? erschien zuerst auf COINTURK NEWS.

