Der Beitrag Ein Ehepaar errichtete eine Treasury-Leiter für sicheres Einkommen. Die Renditen trieben sie auf die IRMAA-Klippe von 218.000 US-Dollar bei Medicare zu. erschien zuerst auf 24/7 Wall St..
Ein Ehepaar, beide etwa 69 Jahre alt und bei Medicare versichert, errichtete eine Treasury-Leiter aus Schatzwechseln und -anleihen, um bei nahezu mehrjährigen Höchstständen der Zinsen ein stetiges, staatlich gesichertes Einkommen zu erzielen. Zweijährige Treasuries liegen bei etwa 4,2 %, zehnjährige Anleihen bei rund 4,5 % und dreißigjährige Anleihen bei knapp 4,9 % Mitte Juni 2026. Bei einer siebenstelligen Leiter summieren sich diese Zinsen schnell.
Doch hier liegt der Haken. Jeder Dollar an Treasury-Zinsen ist auf Bundesebene vollständig steuerpflichtig, auch wenn die Bundesstaaten ihn in Ruhe lassen. Dieses Einkommen erscheint in der Steuererklärung als gewöhnliche Zinsen und fließt direkt in den modifizierten bereinigten Bruttobetrag (MAGI) ein, den Medicare zur Festsetzung der Prämien verwendet. Ein auf Sicherheit ausgerichteter Rentenplan kann dennoch die einkommensabhängige Medicare-Gebühr auslösen.
Eine häufige Frage in Rentnerforen lautet sinngemäß: „Wir haben unsere Leiter für das Einkommen aufgebaut, und jetzt sagt uns unser Buchhalter, dass wir nur wenige Tausend Dollar von einem Medicare-Zuschlag entfernt sind. Was haben wir übersehen?" Die Antwort ist fast immer dieselbe: Die Zinsen zählen.
Für 2026 bleiben gemeinsam veranlagte Steuerpflichtige bei der Standard-Part-B-Prämie von 202,90 US-Dollar pro Monat, solange ihr MAGI 218.000 US-Dollar oder weniger beträgt. Einen Dollar über dieser Schwelle und der einkommensabhängige monatliche Anpassungsbetrag, bekannt als IRMAA, tritt für beide Ehegatten in Kraft. Der Zuschlag gilt in voller Höhe ab dem ersten Dollar über einer Stufe. In der höchsten Stufe zahlen gemeinsam veranlagte Steuerpflichtige 689,90 US-Dollar pro Person und Monat für Part B, zuzüglich eines separaten Part-D-Zuschlags.
Den meisten Rentnern entgeht der Zeitaspekt. IRMAA berücksichtigt das Einkommen von zwei Jahren zuvor. Wie Suze Orman in ihrem Women & Money-Podcast sagte: „IRMAA basiert auf Ihrem modifizierten bereinigten Bruttoeinkommen von vor zwei Jahren. Sie schauen also immer zwei Jahre zurück." Das bedeutet, dass die Medicare-Prämien 2026 anhand der Steuererklärung 2024 festgelegt werden. Die Treasury-Zinsen, die dieses Ehepaar 2026 verdient, werden ihre Prämien erst 2028 verändern.
Eine Leiter, die in diesem Jahr 40.000 US-Dollar an Zinsen abwirft, könnte den Unterschied zwischen einem unbelasteten Jahr 2028 und einem Jahr ausmachen, in dem beide Ehegatten Hunderte von Dollar mehr pro Monat für denselben Medicare-Schutz zahlen.
Treasury-Zinsen stehen in der Steuererklärung nicht allein. Sie addieren sich zu den Leistungen der Sozialversicherung, etwaigen Renten, den erforderlichen Mindestausschüttungen (RMDs), sobald diese beginnen, sowie etwaigen Kapitalgewinnen aus dem Rebalancing. Die Anpassung der Sozialversicherungsleistungen an die Lebenshaltungskosten (COLA) von 2,8 % für 2026 erhöht die Leistungen ebenfalls, und ein Teil davon wird auf den MAGI angerechnet.
Das größere Risiko besteht im Bündeln. Wenn eine Leiter so aufgebaut ist, dass mehrere große Fälligkeiten im selben Kalenderjahr Zinsen auszahlen oder ein Festgeld zusammen mit einer Fondsausschüttung fällig wird, kann der Haushalt in einem Jahr, in dem er sonst darunter geblieben wäre, die 218.000 US-Dollar überschreiten. Festgelder schneiden beim Ertrag im Vergleich schwächer ab: Der nationale Durchschnittszinssatz für 12-monatige Festgelder liegt bei lediglich 1,65 %, weshalb so viele Rentner überhaupt erst zu Treasuries gewechselt sind.
Ein beruhigender Aspekt: Ein IRMAA-Anstieg durch ein einmaliges Einkommensereignis dauert nur ein Jahr. Das Einkommen sinkt im folgenden Jahr wieder, und die Prämien folgen zwei Jahre danach.
Wenn ein wirklich lebensveränderndes Ereignis vorliegt, beispielsweise wenn ein Ehepartner aufhört zu arbeiten oder eine Rente verliert, wird die Sozialversicherung die IRMAA-Feststellung mit dem Formular SSA-44 neu prüfen. Das ist eine nützliche Hintertür, die jedoch nicht das Erzielen höherer Zinsen als erwartet abdeckt.
Der schwierigste Fehler, den man rückgängig machen kann, ist das Vergessen, dass sicheres Einkommen immer noch Einkommen ist und dass die Uhr von Medicare zwei Jahre hinterherhinkt. Ein Gespräch mit einem Steuerberater im Oktober oder November, solange noch Zeit zum Handeln bleibt, ist in der Regel weit mehr wert als dasselbe Gespräch im April. Die genaue Dollarschwelle, um die man sich Sorgen machen muss, variiert je nach der individuellen Mischung aus Konten und Einkommensquellen eines jeden Haushalts.
Ruhestandsplanung muss sich nicht überwältigend anfühlen. Der Schlüssel liegt darin, fachkundige Beratung zu finden, und SmartAssets einfaches Quiz macht es einfacher denn je, mit einem geprüften Finanzberater in Kontakt zu treten. So geht's:
Beantworten Sie einige einfache Fragen.
Werden Sie mit geprüften Beratern zusammengebracht.
Wählen Sie Ihren passenden Berater.
Warum warten? Beginnen Sie noch heute, den Ruhestand aufzubauen, von dem Sie immer geträumt haben. Jetzt loslegen! (Sponsor)
Der Beitrag Ein Ehepaar errichtete eine Treasury-Leiter für sicheres Einkommen. Die Renditen trieben sie auf die IRMAA-Klippe von 218.000 US-Dollar bei Medicare zu. erschien zuerst auf 24/7 Wall St..


