Bekanntlich gab es einen Führungswechsel bei der FED, wobei Kevin Warsh Jerome Powell ablöste. Das erste FED-Treffen unter der Führung von Kevin Warsh fand statt, und die Zinssätze blieben im Juni erwartungsgemäß unverändert.
Zu diesem Zeitpunkt, während die Neugier darüber wächst, wie die Fed unter Kevin Warsh's Führung für den Rest des Jahres 2026 handeln wird, hat die neueste Umfrage die aktuellen Erwartungen offenbart.
Eine Reuters-Umfrage zeigt, dass die meisten Ökonomen in den verbleibenden sechs Monaten des Jahres weder eine Zinserhöhung noch eine Zinssenkung erwarten.
Laut der Umfrage wird erwartet, dass die Fed ihren Leitzins bis Ende 2026 bei 3,50–3,75 % hält. Dies stellt eine deutliche Änderung gegenüber einer früheren Umfrage in diesem Monat dar, die eine Zinssenkung prognostiziert hatte.
Tatsächlich zeigte eine weitere Reuters-Umfrage vom Mai, dass 32 % eine Senkung um 25 Basispunkte erwarteten, doch diese Zahl fiel vor der Zinsentscheidung im Juni auf 22 %. Die neueste Umfrage nach dem FED-Treffen reduzierte diese Zahl weiter auf 7 %.
Die Ergebnisse zeigen auch, dass zum ersten Mal seit 2023 die Zahl der Ökonomen, die Zinserhöhungen erwarten, diejenigen übertroffen hat, die Zinssenkungen erwarten.
Josh Hirt, ein leitender Ökonom bei Vanguard, der an der Umfrage teilnahm, erklärte, dass die Beibehaltung des aktuellen Niveaus anstelle einer Zinserhöhung der am besten geeignete Ansatz sei. Hirt stellte fest, dass die FED-Mitglieder genau gespalten sind.
In seinem neuesten Bericht stellt die Deutsche Bank fest, dass niedrigere PCE-Daten die Erwartungen an eine Fed-Zinserhöhung reduziert haben.
Die Deutsche Bank, eine der größten Banken Deutschlands, erklärte gestern, dass die Erwartungen an eine Fed-Zinserhöhung gesunken sind, nachdem der Preisindex der persönlichen Konsumausgaben (PCE) im Monatsvergleich um 0,4 % gestiegen war und damit unter der Prognose der Ökonomen von 0,5 % lag.
Deutsche Bank-Analysten fügten hinzu, dass sie glauben, die Daten hätten dazu beigetragen, die Rhetorik über Fed-Zinserhöhungen zu dämpfen, die in den letzten Wochen an Fahrt gewonnen hatte.
Sie fügten außerdem hinzu, dass FED-Beamte weiterhin vorsichtig gegenüber dem Inflationsausblick bleiben.
*Dies ist keine Anlageberatung.
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