Alexis Wilkins, 27, Country-Musikerin und Freundin von FBI-Direktor Kash Patel, sang am Mittwochabend auf dem National Mall vor einer kleinen Menschenmenge die Nationalhymne bei Präsident Donald Trumps Great American State Fair.
Wilkins kündigte den Auftritt einen Tag zuvor an, als ihr meistgestreamter Spotify-Track laut Newsweek etwa 520.000 Streams hatte.

Acyn Torabi, leitender Digitalredakteur von MeidasTouch, postete einen Clip von Wilkins' Darbietung auf X, und mehrere Nutzer kommentierten mit scharfer Kritik.
Die erfahrene Journalistin für nationale Sicherheit Marcy Wheeler, die emptywheel.net betreibt, schrieb auf X: „BREAKING: Weil Trump keine echten Stars bekommt, erhält die Nebenbuhlerin des FBI-Direktors einen Platz!!! Göttin segne Amerika!"
Matthew Sitman, Co-Moderator des Know Your Enemy-Podcasts und stellvertretender Redakteur bei Commonweal, teilte ebenfalls seine Meinung auf X: „Als ich hörte, dass Vanilla Ice nicht teilnehmen würde, hatte ich die Daumen gedrückt, dass sie einspringen würde! Es ist ein Wunder am 4. Juli."
Die rechtsgerichtete Journalistin Sara Higdon stellte auf X ebenfalls die Ethik von Wilkins' Auftritt in Frage: „Verstößt es gegen bundesstaatliche Ethikgesetze, wenn die Freundin des FBI-Direktors von den Steuerzahlern für einen Auftritt bezahlt wird?"
Doch Wilkins verteidigte sich auf X: „Ich nehme keine Bezahlung für diese große Ehre an." Und behauptete: „Die gesamte Freedom250-Feier wird über einen Spendenarm finanziert; weder die UFC noch irgendwelche Feierlichkeiten auf dem National Mall werden ‚von Steuerzahlern finanziert' (man sollte meinen, dass eine Journalistin das wissen oder zumindest recherchieren würde)."
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