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Polnische Behörden verhafteten vier Verdächtige im Zusammenhang mit Cyberangriffen, SIM-Swaps und Krypto-Diebstahl.
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Die Ermittlungen umfassen eine Zusammenarbeit mit dem FBI und dem HSI im Rahmen einer internationalen Operation.
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Der On-Chain-Ermittler ZachXBT behauptete, einer der Festgenommenen könnte der unter dem Namen „Merry" bekannte Bedrohungsakteur sein.
Die meisten Krypto-Diebe nutzen Dezentralisierungsmethoden für Krypto-Diebstähle und lieben es, über Dezentralisierung zu reden – bis Strafverfolgungsbehörden aus mehreren Ländern schneller koordinieren als ihre Geldwäscherouten.
Am 25.06. gab Polens Zentrales Cyberkriminalitätsbüro (CBZC) die Verhaftung von vier Personen bekannt, die angeblich an einer organisierten kriminellen Operation beteiligt waren, die sich auf Cyberangriffe, Diebstahl digitaler Assets (Krypto-Diebstähle) und großangelegte Geldwäsche spezialisiert hatte.
Die Operation wurde mit aktiver Unterstützung des FBI und der Homeland Security Investigations (HSI) durchgeführt, während Staatsanwälte in Krakau den Fall weiterhin beaufsichtigen.
Nach Angaben der Ermittler hatte die Gruppe gezielt IT-Systeme und Infrastrukturen von Telekommunikationspartnern sowie E-Mail-Konten von Mitarbeitern ins Visier genommen.
SIM-Swap-Angriffe kehren erneut in die Schlagzeilen zurück
Die Angreifer sollen sich auf spezialisierte Software und Social-Engineering-Techniken gestützt haben, um sich unbefugten Zugang zu sensiblen Systemen zu verschaffen. Dieser Zugang wurde dann genutzt, um SIM-Swap-Angriffe durchzuführen, wodurch die Telefonnummern der Opfer geklont und die Kontrolle über SMS- und E-Mail-Kommunikation übernommen werden konnte.
Sobald diese Kommunikationskanäle kompromittiert waren, wurden Krypto-Exchange-Konten zu leichten Zielen.
Die Behörden behaupten, die Gruppe habe die gestohlenen Krypto-Assets oder digitalen Assets anschließend über zahlreiche in- und ausländische Bankkonten, Zahlungsplattformen und mehrwährungsfähige digitale Wallets bewegt, um die Gelder zu legitimieren.
Der angeblich über diese Kanäle gewaschene Betrag wird auf mehr als zig Millionen polnische Złoty geschätzt.
Internationale Behörden schließen sich den wachsenden Ermittlungsbemühungen an
Den Verdächtigen werden unter anderem die Beteiligung an einer organisierten kriminellen Vereinigung, hackingbezogener Diebstahl und Geldwäsche vorgeworfen – Vergehen, die mit bis zu 25 Jahren Gefängnis bestraft werden können.
Polnische Gerichte haben für alle vier Personen Untersuchungshaft angeordnet.
Separat behauptete der On-Chain-Ermittler ZachXBT, einer der Festgenommenen könnte ein polnischer Social-Engineering-Bedrohungsakteur sein, der online als „Merry" bekannt ist. Die Behauptung stützte sich auf Gegenstände, die während der Aufnahmen der Razzia sichtbar waren und angeblich mit Luxusartikeln übereinstimmten, die zuvor in sozialen Medien gezeigt wurden.
Die Behörden haben die Identität keines der Festgenommenen bestätigt und erklären, dass Einzelheiten zu Opfern, Krypto-Exchange-Konten und beschlagnahmten Vermögenswerten nicht bekannt gegeben werden, solange die internationale Ermittlung andauert.








