Personalminister R. Ramanan sagte, die Daten zeigen, dass Entlassungen hauptsächlich durch Betriebsschließungen, freiwillige Abfindungsprogramme und den Personalabbau von Unternehmen bedingt sind.
KUALA LUMPUR: Insgesamt 42.807 Arbeitnehmer im ganzen Land sollen zwischen Januar und dem 12. Juni dieses Jahres ihren Arbeitsplatz verloren haben, so Personalminister R. Ramanan.
Er sagte, Statistiken der Sozialversicherungsorganisation zeigten, dass Betriebsschließungen und Personalabbau die Hauptursachen für Entlassungen seien und 17.485 Personen bzw. 40,85 % beträfen.
„Kuala Lumpur verzeichnete mit 30 % bzw. 12.844 Personen die höchste Zahl an Arbeitsplatzverlusten, gefolgt von Selangor mit 12.360 Personen und Johor mit einer Arbeitsplatzverlustquote von 8,1 % bzw. 3.468 Personen", sagte er heute während der Fragestunde im Dewan Rakyat.
Er antwortete damit auf Azman Nasrudin (PN-Padang Serai) zu der Frage, inwieweit Automatisierung und künstliche Intelligenz (KI) den Trend zu Betriebsschließungen und Personalabbau im Klang Valley beeinflusst hätten.
Er sagte, KI sei derzeit keine Bedrohung für die Beschäftigung, und die Arbeitnehmer müssten mit KI-bezogenen Fähigkeiten ausgestattet werden, um sicherzustellen, dass sie nicht den Anschluss verlieren.
Auf eine Zusatzfrage von Rosol Wahid (PN-Hulu Terengganu) sagte Ramanan, die Wahrnehmung von KI als Hauptursache für Arbeitsplatzverluste sei unzutreffend, da die Daten zeigten, dass Entlassungen hauptsächlich durch Betriebsschließungen, freiwillige Abfindungsprogramme und den Personalabbau von Unternehmen bedingt seien.
Er sagte, Malaysias Arbeitsmarkt zeige nach wie vor eine hohe Nachfrage nach Arbeitskräften, mit 605.168 Stellenangeboten, die seit Januar über das MYFutureJobs-Portal inseriert wurden, verglichen mit 188.062 Arbeitssuchenden, einschließlich derjenigen, die ihren Arbeitsplatz verloren hatten.
Er sagte, eine TalentCorp-Studie habe ergeben, dass etwa 697.000 Arbeitsplätze in den nächsten drei bis fünf Jahren durch technologische Fortschritte und die grüne Wirtschaft gefährdet seien, wenn sich die Arbeitnehmer nicht weiterbildeten.

