SHAH ALAM, 24. Juni — Die Polizei hat in den ersten sechs Monaten dieses Jahres insgesamt 653,6 Kilogramm (kg) Cannabisblüten am Kuala Lumpur International Airport (KLIA) beschlagnahmt.
Der Polizeichef von Selangor, Datuk Shazeli Kahar, sagte, dies sei das Ergebnis gemeinsamer Durchsetzungsmaßnahmen der Königlich Malaysischen Polizei (PDRM) und der KLIA-Sicherheitsbehörden im Rahmen ihrer laufenden Bemühungen, die Sicherheitsmaßnahmen an den wichtigsten Ein- und Ausreisepunkten des Landes durch Screening-Operationen zu verschärfen.
„Daher ist das, was wir jetzt sehen (die Beschlagnahmungen von Cannabisblüten), das Ergebnis ernsthafterer Durchsetzungsmaßnahmen. Wenn sie nicht verschärft werden, bin ich sicher, dass wir solche Beschlagnahmungsmengen nicht erreichen könnten", sagte er auf einer Pressekonferenz im Selangor Police Contingent Headquarters heute.
Er sagte, dass die meisten Cannabisblüten aus mehreren südostasiatischen (ASEAN) Ländern nach Malaysia gebracht wurden, bevor sie ins Ausland, insbesondere nach Europa, geflogen wurden.
Shazeli sagte, dass im gleichen Zeitraum 38 Personen festgenommen wurden, von denen 28 bereits vor Gericht angeklagt wurden.
Er fügte hinzu, dass es schwierig sei, den Wert der Beschlagnahmungen zu bestimmen, da er für jeden Transit schwankt und zwischen den Syndikaten variiert.
Unterdessen sagte Shazeli bezüglich der jüngsten Razzia am KLIA vom 17. bis 22. Juni, dass die Polizei drei Razzien durchgeführt und Cannabisblüten mit einem Gewicht von 171,6 kg im Wert von 13,73 Millionen RM beschlagnahmt sowie vier Personen festgenommen habe, darunter einen malaysischen Staatsbürger, der mutmaßlich als Drogenkurier tätig war.
Die Razzien und Drogenbeslagnahmungen wurden rund um das KLIA Terminal 1, ein Hotel in Bandar Enstek, Negeri Sembilan, und ein Haus in Banting, Kuala Langat, durchgeführt, das mutmaßlich als Lagereinrichtung für Cannabisblüten genutzt wurde.
Shazeli sagte, die Polizei habe während der Operationen auch ein Geländefahrzeug (SUV) und mehrere Fremdwährungen beschlagnahmt.
Er fügte hinzu, dass alle vier Verdächtigen für sieben Tage in Untersuchungshaft genommen wurden und der Fall gemäß Abschnitt 39B des Dangerous Drugs Act 1952 untersucht wird. — Bernama

