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Krypto-Industrie fordert Illinois-Gouverneur auf, neue Digitalasset-Transaktionssteuer zu vetieren
Der Crypto Council for Innovation (CCI) fordert Illinois-Gouverneur JB Pritzker auf, den neu unterzeichneten Digital Asset Privilege Tax Act zu vetieren – eine Maßnahme, die eine Steuer von 0,2 % auf Kryptowährungstransaktionen vorsieht. In einem Schreiben vom 16.06. an den Gouverneur bezeichnete die Branchengruppe das Gesetz als möglicherweise die restriktivste Digitalasset-Steuer in den Vereinigten Staaten.
Die Steuer gilt für die Nutzung von Kryptowährung selbst – einschließlich Transaktionen, Übertragungen und Verwahrung – und nicht für Einkommen, Kapitalgewinne oder Gewinne. Bemerkenswert ist, dass es keine Ausnahme für Übertragungen zwischen den eigenen Konten eines Nutzers gibt, was bedeutet, dass Einzelpersonen besteuert werden könnten, wenn sie Vermögenswerte zwischen ihren eigenen Wallets verschieben. Der CCI argumentiert, dass diese Struktur grundlegend anders als herkömmliche Finanzsteuern ist und eine ungewöhnliche Belastung für alltägliche Krypto-Nutzer darstellt.
Illinois ist der erste US-Bundesstaat, der eine transaktionsbasierte Steuer auf digitale Assets einführt. Der CCI warnte, dass dieser Schritt die Krypto-Akzeptanz und Investitionen im Bundesstaat entmutigen könnte und möglicherweise Entwickler, Startups und innovative Unternehmen in kryptofreundlichere Jurisdiktionen wie Texas, Florida oder Wyoming treibt. Die Gruppe wies auch darauf hin, dass die Steuer Compliance-Herausforderungen für Börsen und Verwahrer schaffen könnte, die in Illinois tätig sind.
Für einzelne Nutzer könnte sich die 0,2 %-Steuer auf jede Transaktion schnell summieren, insbesondere für häufige Händler oder diejenigen, die Krypto für alltägliche Zahlungen verwenden. Der CCI betonte, dass die Steuer auf den Nutzen digitaler Assets abzielt und nicht auf realisierte Gewinne, was deren Verwendung als Zahlungsmittel entmutigen könnte. Zu den weiteren Auswirkungen gehört ein potenzieller Hemmeffekt auf die Blockchain-Innovation im Mittleren Westen, da Illinois sich als Zentrum für Fintech und die Entwicklung digitaler Assets positioniert hat.
Während Gouverneur Pritzker den Antrag des CCI prüft, wird das Ergebnis von der Krypto-Industrie und anderen Bundesstaaten, die ähnliche Maßnahmen erwägen, genau beobachtet werden. Die Entscheidung könnte einen Präzedenzfall dafür setzen, wie Bundesstaaten die Besteuerung digitaler Assets angehen und dabei Einnahmengenerierung mit dem Ziel der Förderung technologischer Innovation in Einklang bringen.
F1: Was ist der Digital Asset Privilege Tax Act?
A: Es ist ein Illinois-Gesetz, das eine Steuer von 0,2 % auf Kryptowährungstransaktionen, einschließlich Übertragungen und Verwahrung, erhebt und nicht auf Einkommen oder Gewinne.
F2: Warum lehnt der Crypto Council for Innovation diese Steuer ab?
A: Der CCI argumentiert, dass es die restriktivste Digitalasset-Steuer in den USA ist, und warnt, dass sie die Akzeptanz hemmen, Unternehmen vertreiben und routinemäßige Transaktionen wie das Verschieben von Geldern zwischen persönlichen Wallets bestrafen könnte.
F3: Hat ein anderer Bundesstaat eine ähnliche Steuer eingeführt?
A: Nein. Illinois ist der erste US-Bundesstaat, der eine transaktionsbasierte Steuer auf digitale Assets erlässt, und dient damit als Testfall für andere Bundesstaaten, die ähnliche Gesetze erwägen.
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