TLDR Michael Burry hat seine gesamte GameStop-Position verkauft, nachdem CEO Ryan Cohen ein Gebot von 56 Milliarden Dollar für eBay vorgeschlagen hatte. Burry sagte, die Abhängigkeit des Deals von Schulden und VerwässerungTLDR Michael Burry hat seine gesamte GameStop-Position verkauft, nachdem CEO Ryan Cohen ein Gebot von 56 Milliarden Dollar für eBay vorgeschlagen hatte. Burry sagte, die Abhängigkeit des Deals von Schulden und Verwässerung

GameStop (GME)-Aktie fällt um 10 %, da Michael Burry seine Position nach eBay-Gebot verlässt

2026/05/05 16:59
3 Min. Lesezeit
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TLDR

  • Michael Burry hat seine gesamte GameStop-Position verkauft, nachdem CEO Ryan Cohen ein 56-Milliarden-Dollar-Angebot für eBay vorgeschlagen hatte
  • Burry sagte, die Abhängigkeit des Deals von Schulden und Verwässerung sei nicht mit seiner ursprünglichen Investitionsthese vereinbar
  • Die GME-Aktie fiel infolge der Nachrichten um mehr als 10 %
  • Baird-Analyst Colin Sebastian sieht eine geringe Wahrscheinlichkeit, dass der Deal erfolgreich wird, und nennt strategische und strukturelle Bedenken
  • Der Vorstand von eBay wird das Angebot voraussichtlich ablehnen, wobei eine mögliche Giftpille-Abwehr als Option genannt wird

Ryan Cohens Plan, eBay für 56 Milliarden Dollar zu übernehmen, hat GameStop-Investoren aufgeschreckt, den GME-Kurs um mehr als 10 % gesenkt und einen seiner bekanntesten Unterstützer dazu veranlasst, sich vollständig zurückzuziehen.


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GameStop Corp., GME

Michael Burry, der durch „The Big Short" bekannt gewordene Investor, bestätigte in seinem Substack-Newsletter, dass er seine gesamte GME-Position verkauft hat. Sein Grund war einfach: Die zur Finanzierung des eBay-Deals erforderlichen Schulden passen nicht zu dem von ihm ursprünglich unterstützten Berkshire-Hathaway-Investitionsmodell.

Der vorgeschlagene Deal würde vorsehen, dass GameStop eBay mit einem 50/50-Mix aus Barmitteln und Aktien übernimmt. Die Logik dahinter ist zumindest auf dem Papier, dass die Kombination der beiden Plattformen ein breiteres E-Commerce- und Sammlerstück-Geschäft aufbauen könnte.

Burry erkannte an, dass die strategische Idee durchaus Verdienste hat. Er stellte fest, dass die Chance im Bereich Sammlerstücke und Sekundärmarkt in die Hunderte von Milliarden gehen könnte. Er schrieb, dass er „die Bemühungen unterstützt" – aber dass das Ausführungsrisiko für seinen Geschmack zu hoch sei.

Seine größere Sorge gilt der Finanzstruktur. Er beschrieb einige der Hebelszenarien als am Rande von „notleidend", was darauf hindeutet, dass der Deal nahezu perfekt laufen müsste, um die Belastung der Bilanz zu rechtfertigen.

Burry äußerte auch Zweifel daran, dass der Deal irgendwohin führt, und prognostizierte, dass eBay „GameStops Angebot kurzerhand ablehnen" werde. Er beschrieb den Schritt als eher von finanziellen Ambitionen als von echter geschäftlicher Eignung getrieben.

Was Analysten sagen

Baird-Analyst Colin Sebastian glaubt dem Deal ebenfalls nicht. Er weist aus mehreren Gründen eine geringe Erfolgswahrscheinlichkeit zu.

Sebastians erster Einwand ist, dass der Deal voraussetzt, dass eBay von seinem aktuellen technologiegetriebenen Marktmodell abrücken muss – eine fragwürdige Annahme, da eBay bereits wieder auf Wachstumskurs ist. GMV und Umsatz entwickeln sich im Einklang mit den allgemeinen E-Commerce-Markttrends.

Sein zweites Anliegen betrifft die Wertschöpfung. Der Deal mag auf dem Papier wertsteigend wirken, aber Sebastian argumentiert, dass dies größtenteils Financial Engineering ist und keine echten operativen Synergien. Das wirft Fragen zur langfristigen Wettbewerbsfähigkeit auf, nicht Vertrauen darin.

Er weist auch auf die Zustimmungshürde hin. Angesichts der strategischen Diskrepanz sieht Sebastian kaum eine Chance, dass der Vorstand von eBay das Angebot annimmt. Er erwähnt ausdrücklich die Möglichkeit von Abwehrmaßnahmen, einschließlich einer Giftpille.

Was Cohen versucht zu tun

Cohens Argument ist im Wesentlichen, dass GameStops Bargeldreserven eingesetzt werden können, um etwas viel Größeres als einen Videospiel-Einzelhändler aufzubauen. Der eBay-Vorschlag passt zu dieser Vision – die Kombination zweier Plattformen mit bestehender Präsenz im Bereich Sammlerstücke und Sekundärmarkt.

Kritiker argumentieren jedoch, dass er möglicherweise zu weit greift. Die schiere Größe der Transaktion, 56 Milliarden Dollar, setzt die Ausführung und Finanzierung unter enormen Druck. Selbst Unterstützer wie Burry halten den Weg für eng.

GameStop hat kein formelles Angebot bestätigt, und eBay hat öffentlich nicht auf den gemeldeten Vorschlag reagiert.

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