Die Bank of Korea hat Circuit Breakers für Krypto-Börsen nach einem Handelsfehler bei Bithumb in den Fokus gerückt. Dieser Fehler erschütterte den Markt. In ihrem Jahresbericht erklärte die Zentralbank, dass koreanische Gesetzgeber erwägen sollten, solche Schutzmaßnahmen in das Kryptowährung Gesetz aufzunehmen. Der Vorschlag folgt auf einen Fehler im Februar, bei dem etwa 620.000 BTC während einer Promotion in Benutzer-Wallets gesendet wurden.
Der Fehler löste Panikverkäufe bei Bithumb aus. Er drückte den Bitcoin-KRW-Preis um etwa 15% bis 17% nach unten, bevor die Mitarbeiter das Problem eindämmen konnten. Der Vorfall legte schwache Kontrollen, langsame Erkennung und Lücken im Marktschutz offen.
Die Bank of Korea verknüpfte ihren Vorschlag direkt mit dem Bithumb Bitcoin-Fehler. Mitarbeiter, die eine Kundenaktion durchführten, gaben die Belohnungseinheit als BTC statt KRW ein. Das führte zu einer Auszahlungsdiskrepanz. Die fehlerhafte Überweisung führte zu einem Phantom-Bitcoin im Wert von etwa 60 Billionen Won oder etwa 43 Milliarden US-Dollar.
Die Aufsichtsbehörden brauchten etwa 20 Minuten, um das Problem zu identifizieren. Diese Verzögerung gab den Nutzern Zeit, die Assets zu bewegen oder zu verkaufen.
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Dieses Reaktionsfenster war entscheidend. Die Bitcoin-Preise bei Bithumb fielen stark, während die globalen Märkte nahe normalen Niveaus handelten. Die Zentralbank erklärte, dass schwache interne Kontrollen die Störung verstärkten und die Verluste der Nutzer erhöhten.
Sie argumentierte auch, dass Börsen stärkere automatisierte Überprüfungen zwischen internen Büchern und On-Chain Salden benötigen. Aus Sicht der BOK würden Circuit Breakers für Krypto-Börsen eine marktweite Verteidigung hinzufügen, wenn interne Systeme versagen.
Der Vorschlag spiegelt Werkzeuge wider, die bereits in der traditionellen Finanzwelt eingesetzt werden. An der Korea Exchange stoppt ein Circuit Breaker den Handel für 20 Minuten, wenn der Benchmark-Index um mehr als 8% fällt. Der Rückgang muss auch mindestens eine Minute andauern. Die Bank of Korea möchte, dass Gesetzgeber ähnliche Auslöser für digitale Assets untersuchen. Sie möchte, dass diese verwendet werden, wenn abnormale Aufträge den Markt erreichen oder die Preise in kurzer Zeit heftig schwanken.
In der Praxis könnten Circuit Breakers für Krypto-Börsen übergroße Aufträge blockieren. Sie könnten den Handel mit bestimmten Paaren pausieren oder den Handel an einem gesamten Handelsplatz kurzzeitig anhalten. Koreanische Börsen verwenden bereits schnelle Matching-Engines, Tippfehler-Überprüfungen und Preisgrenzen.
Die BOK signalisierte, dass diese Werkzeuge möglicherweise nicht ausreichen. Sie möchte eine tiefere Regulierung, die Börsen zwingt, Salden in Echtzeit zu überprüfen. Sie möchte auch Systeme, die offensichtliche Fehler stoppen, bevor sie sich über das Orderbuch ausbreiten.
Diese Frage steht im Mittelpunkt der Debatte. Bitcoin wird rund um die Uhr an globalen Handelsplätzen gehandelt. Eine Unterbrechung bei Upbit oder Bithumb würde den Handel bei Binance, Coinbase oder Offshore-Plattformen nicht stoppen. Wenn eine lokale Börse für 20 Minuten pausiert, würde ihr Orderbuch auf dem Niveau wiedereröffnet werden, das der breitere Markt während der Unterbrechung erreicht hat.
Dennoch sagen Befürworter, dass Circuit Breakers für Krypto-Börsen unmittelbare Schäden durch lokale operative Fehler reduzieren könnten. Sie würden den globalen Bitcoin-Markt nicht einfrieren. Sie könnten einen einzelnen Handelsplatz daran hindern, nach einem klaren Fehler ins Trudeln zu geraten. Die BOK scheint die Maßnahme als eine Ebene in einem breiteren Rahmen zu sehen. Dieser Rahmen umfasst auch strengere Governance, stärkere Überwachung und schnellere Vorfallreaktion im Rahmen des Kryptowährung Gesetz.
Der Vorschlag fällt nun unter einen breiteren regulatorischen Vorstoß. Südkorea hat an einem Regelwerk für digitale Assets gearbeitet. Die BOK möchte, dass diese Frage angegangen wird, bevor ein weiterer Börsenfehler Privatanleger trifft.
Bithumb steht immer noch unter Beobachtung wegen des Vorfalls im Februar. Berichte besagen, dass das Unternehmen kürzlich ein Gericht gebeten hat, 7 BTC einzufrieren, die es nicht wiederherstellen konnte. Diese Folgen halten den Druck auf die Gesetzgeber aufrecht, während sie abwägen, ob Krypto-Märkte dieselben Notbremsen benötigen, die lange bei Aktien und Futures verwendet werden.
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