Het bericht Bitcoin-Crash im Oktober: OKX-Chef gibt Binance die Schuld verscheen eerst op Crypto Insiders.Het bericht Bitcoin-Crash im Oktober: OKX-Chef gibt Binance die Schuld verscheen eerst op Crypto Insiders.

Bitcoin-Crash im Oktober: OKX-Chef gibt Binance die Schuld

Der Kryptomarkt blickt auf einen schweren Bitcoin (BTC)-Crash im Oktober zurück. Während dieses Absturzes wurden Positionen im Wert von mehreren Milliarden liquidiert.

Der Gründer der Kryptobörse OKX macht nun den Konkurrenten Binance für den Vorfall verantwortlich.

OKX-Gründer weist auf Binance als Ursache hin

Star Xu ist der Gründer und Geschäftsführer von OKX, einer großen Kryptobörse, auf der Menschen digitale Währungen kaufen und verkaufen können.

Laut Xu spielte der Konkurrent Binance eine zentrale Rolle beim scharfen Bitcoin-Crash am 10. Oktober 2025. Während dieses Einbruchs fiel der Bitcoin-Kurs innerhalb von nur einer halben Stunde von 117.000 US-Dollar auf 103.000 US-Dollar.

Auch viele Altcoins wurden schwer getroffen. Einige Coins verloren bis zu 80 Prozent ihres Wertes. Insgesamt wurden an diesem Tag Positionen im Wert von rund 16 Milliarden Euro liquidiert.

Xu erklärt, dass der Schaden nicht nur durch den Kursverfall selbst entstanden sei, sondern vor allem durch die Art und Weise, wie bestimmte Produkte rund um diesen Tag beworben wurden.

Seiner Aussage nach wurden viele Händler dazu ermutigt, mit Hebelwirkung (Leverage) zu handeln.

Leverage bedeutet, mit geliehenem Geld zu handeln. Dies kann zwar Gewinne vergrößern, führt aber bei fallenden Kursen auch zu schnellen und hohen Verlusten. Daher sei der Crash laut Xu schwerer ausgefallen, als es eigentlich nötig gewesen wäre.

Wie laut Xu der Crash so stark ausfallen konnte

Nach Xu lag das Problem bei USDe – einem Kryptoprodukt, das Renditen verspricht. Viele Nutzer hätten USDe wie einen Stablecoin behandelt. Ein Stablecoin ist eine digitale Währung, die an einen festen Wert wie den US-Dollar gekoppelt ist.

Xu zufolge wurde diese Nutzung von USDe aktiv auf Binance gefördert. Nutzer seien ermutigt worden, ihre Stablecoins in USDe umzuwandeln, um zusätzliche Rendite zu erzielen – ohne dass die Risiken ausreichend erklärt worden seien.

Viele Händler nutzten USDe anschließend als Sicherheit, um weiteres Geld zu leihen. Dadurch entstand ein hoher Grad an Leverage im Markt. Als der Kurs am 10. Oktober fiel, mussten zahlreiche Positionen gleichzeitig geschlossen werden.

Xu zufolge löste dies eine schnelle Kettenreaktion von Verkäufen aus.

Unterschiedliche Meinungen zur Ursache

Die Ursache des Bitcoin-Crashs vom 10. Oktober bleibt weiterhin umstritten. Xu verweist auf die Rolle der Werbung bei Binance und den riskanten Einsatz bestimmter Produkte.

Andere Marktteilnehmer betonen eher die allgemeine Unsicherheit an den Märkten. Klar ist jedoch, dass hohe Risiken und schnelle Verkäufe den Absturz deutlich beschleunigt haben.

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