Ripple hat von der in Luxemburg ansässigen Kommission die CASP-Genehmigung erhalten, um den MiCA-Vorschriften der EU zu entsprechen. Diese Genehmigung ermöglicht es dem Unternehmen, regulierte Krypto-Asset-Dienste anzubieten. Zudem kann es dank einer einzigen von Luxemburg erteilten Lizenz im gesamten Europäischen Wirtschaftsraum tätig werden.
Vor Erhalt dieser CASP-Genehmigung war das Unternehmen bereits für den Betrieb in Europa zugelassen, sofern es alle anderen Lizenzkriterien erfüllte. Ripple gab bekannt, dass die Genehmigung es dem Unternehmen ermöglichen wird, seine regulierten Krypto-Zahlungsgeschäfte durchzuführen. Dabei richtet es sich fast ausschließlich an Banken, Unternehmen und Zahlungsdienstleister in allen 30 Mitgliedsländern des EWR. Laut Ripple erhöht die neue CASP-Genehmigung die Gesamtzahl der behördlichen Zulassungen weltweit auf über 75.
Quelle : Ripple
Die neue Lizenz von Ripple sorgt für die Stärkung des rechtlichen Rahmens, der Ripple Payments in ganz Europa unterstützen wird. Ripple bietet regulierte Krypto-Asset- und Stablecoin-Zahlungsdienste für Banken, Fintechs und Unternehmen an, die in vielen Ländern tätig sind.
Die CASP-Lizenz ergänzt die E-Geld-Instituts-Lizenz, die Ripple bereits besitzt. Das bedeutet, dass Ripple Einzug, Umtausch, Abwicklung und Auszahlungsdienste in der regulierten Infrastruktur anbieten kann. Die CASP-Lizenz hilft Ripple bei der Erweiterung seiner kommerziellen Aktivitäten. An den Rechten der Inhaber von XRP-Token gibt es keine Änderungen.
Die Genehmigung für Ripple erfolgt zum Ende der Übergangsfrist für MiCA am 01.07. Danach unterliegen Krypto-Unternehmen, die europäische Kunden bedienen, dem neuen Lizenzierungssystem. Gemäß MiCA können Kryptowährungsunternehmen, die in einem Mitgliedstaat über eine CASP-Lizenz verfügen, ihre Dienste in allen Ländern der EU/des EWR ohne zusätzliche nationale Genehmigungen anbieten.
Luxemburg bleibt ein attraktiver Standort für Digital-Asset-Unternehmen, die mit Hilfe des neuen Regulierungssystems in den europäischen Markt eintreten wollen. Coinbase, Standard Chartered, FalconX und B2C2 gehören zu den Unternehmen, die Luxemburg als ihren MiCA-Sitz gewählt haben.
Die steigende Zahl der lizenzierten Unternehmen markiert den Übergang Europas zu einem harmonisierten Ansatz bei der Regulierung von Digital Assets. Die lizenzierten Unternehmen arbeiten nun innerhalb des einheitlichen Rahmens, während nicht konforme Unternehmen regulierte Krypto-Dienste in Europa einschränken oder einstellen.
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