Die Verizon-Aktie stieg, da der BT-Deal ein Unternehmensgemeinschaftsunternehmen im Wert von 4 Mrd. USD schafft.
BT und Verizon werden die gleiche Kontrolle über das neue globale Unternehmen teilen.
Das Gemeinschaftsunternehmen wird 3.000 Kunden in mehr als 180 Ländern bedienen.
Verizon wird BT im Rahmen der Joint-Venture-Struktur 625 Mio. USD zahlen.
Martijn Blanken wird das Gemeinschaftsunternehmen nach Abschluss des Deals leiten.
Die Verizon Communications (VZ)-Aktie schloss höher, nachdem BT Group und Verizon ein internationales Unternehmens-Joint-Venture im Verhältnis 50:50 angekündigt hatten. Der Deal bündelt ihre globalen Unternehmensoperationen und richtet sich an multinationale Kunden in mehr als 180 Ländern. Verizon schloss bei 46,54 USD, ein Plus von 1,02 %, während der vorbörsliche Handel um 0,30 % auf 46,37 USD nachgab.
Verizon Communications Inc., VZ
BT Group und Verizon werden ihre internationalen Unternehmensaktivitäten unter einem gemeinsam geführten Unternehmen zusammenführen. Beide Unternehmen werden gleiche Stimmrechte im neuen Gemeinschaftsunternehmen halten. Verizon wird BT außerdem eine Ausgleichszahlung von 625 Millionen USD leisten.
Das Gemeinschaftsunternehmen wird mehr als 3.000 Unternehmenskunden auf globalen Märkten bedienen. Es wird zudem einen kombinierten Jahresumsatz von etwa 4 Milliarden USD repräsentieren. Der Deal verschafft beiden Unternehmen eine größere Plattform für Enterprise-Konnektivitätsdienste.
Die Unternehmen erklärten, die Struktur werde multinationale Organisationen mit sicheren Kommunikations- und Netzwerkdiensten unterstützen. Das Unternehmen wird BT International und den internationalen Festnetz-Unternehmensbereich von Verizon zusammenführen. Infolgedessen wird sich das Gemeinschaftsunternehmen auf grenzüberschreitende Konnektivität, Cloud-Netzwerke und Compliance-Anforderungen konzentrieren.
Das Joint Venture richtet sich an Unternehmen, die sichere globale Netzwerke in mehreren Regionen benötigen. Es wird Daten-, Betriebs- und regulatorische Anforderungen für große Organisationen unterstützen. Darüber hinaus erwarten die Unternehmen, dass das kombinierte Netzwerk nach Abschluss Skaleneffizienzen erschließen wird.
Das Unternehmen wird im Bailiwick of Jersey eingetragen sein. Es wird jedoch seinen Hauptsitz und steuerlichen Wohnsitz im Vereinigten Königreich haben. Das Gemeinschaftsunternehmen wird nach Abschluss auch kommerzielle Beziehungen mit beiden Muttergesellschaften aufbauen.
BT und Verizon werden weiterhin ihre heimischen Märkte bedienen und gleichzeitig die neue Unternehmensplattform unterstützen. BT wird sich auf seine Strategie im Vereinigten Königreich konzentrieren, und Verizon wird weiterhin Kunden in den Vereinigten Staaten direkt bedienen. Diese Struktur ermöglicht es beiden Unternehmen, internationale Operationen zu vereinfachen und gleichzeitig die Kontrolle über ihre Kernmärkte zu behalten.
BT und Verizon haben Martijn Blanken als designierten Chief Executive Officer des Joint Ventures benannt. Seine Ernennung hängt vom Abschluss der Transaktion ab. Blanken wird am 01.09.2026 zu BT stoßen, vor dem geplanten Start.
Blanken hatte leitende Positionen in den Bereichen Telekommunikation, Technologie und digitale Infrastruktur inne. Seine Karriere umfasst Führungsrollen bei Telstra, Openwave Systems, EXA Infrastructure und KPN. Die Unternehmen wählten einen Führungskräfte mit langjähriger Erfahrung im globalen Netzwerkgeschäft.
Clive Selley wird BT International während des Übergangs weiterhin als Chief Executive leiten. Die Führungsstruktur von Verizon bleibt unverändert. Beide internationalen Unternehmen werden unabhängig operieren, bis die Aufsichtsbehörden die Transaktion genehmigen.
Der Deal erfordert noch behördliche Genehmigungen und Mitarbeiterkonsultationen in den erforderlichen Ländern. Bis dahin werden BT und Verizon ihre internationalen Geschäfte getrennt führen. Beide Unternehmen erklärten, dass sie während des Prozesses ihre Serviceverpflichtungen gegenüber Kunden aufrechterhalten werden.
Goldman Sachs beriet BT als federführender Finanzberater bei der Transaktion. Deloitte fungierte als Transaktionsdienstleistungsberater, während Freshfields LLP als Rechtsberater tätig war. Morgan Stanley beriet Verizon, und Kirkland & Ellis LLP fungierte als dessen Rechtsberater.
Die Vereinbarung verschafft Verizon einen klareren Weg im Bereich globaler Enterprise-Konnektivität. Sie hilft BT auch dabei, sein internationales Geschäft unter einer stärker fokussierten Struktur neu zu gestalten. Die Transaktion muss noch den erforderlichen Genehmigungsprozess durchlaufen, bevor das Gemeinschaftsunternehmen seinen Betrieb aufnimmt.
Der Beitrag Verizon Communications (VZ) Stock Surges as BT Deal Sets Up $4B Global Enterprise Venture erschien zuerst auf CoinCentral.


