Ethereum (ETH) steht weiter unter Druck und verlor in der vergangenen Woche 7 Prozent. Auf Basis der letzten 30 Tage waren es sogar über -21 Prozent. Aktuell steht der ETH-Preis unter 1.600 US-Dollar. Wie es jetzt mit dem Ethereum-Kurs weitergehen könnte, erfährst Du in unserer fundierten ETH-Prognose & Chartanalyse:
Ethereum, Supportlevel, Tageschart, Quelle: Tradingview
Die rote Trendlinie konnte nicht überwunden werden. Gleichzeitig wurde das Rising-Wedge-Muster bärisch aufgelöst und ein wichtiger Unterstützungsbereich unterschritten.
Zusätzlich steht das Kursziel der Schulter-Kopf-Schulter-Formation weiterhin aus, wodurch sich die technischen Warnsignale im Ethereum-Chart zuletzt deutlich verstärkt haben. Aktuell steht der ETH-Kurs an der Oberkante des Supportbereichs.
Im Folgenden werfen wir einen Blick auf die wichtigsten Indikatoren und analysieren zunächst den Relative Stärkeindex RSI, den Trendfolgeindikator MACD sowie die Elliott Wellen.
Der RSI auf dem Tageschart ist zuletzt gestiegen. Aktuell notiert dieser bei etwa 34 Punkten in der neutralen Zone. Die RSI-Linie hat die Signallinie von oben nach unten durchstoßen, wodurch ein bärisches Crossover entstanden ist.
Der MACD hat ebenfalls ein bärisches Crossover ausgebildet, was auf anhaltenden Verkaufsdruck hindeutet. Auch auf Wochenbasis sehen die Indikatoren pessimistisch aus.
Ethereum, RSI und MACD, Tageschart, Quelle: Tradingview
💡 Die Indikatoren im Tageschart und Wochenchart wirken aktuell pessimistisch. Beide Indikatoren haben ein bärisches Cross vollzogen. Dem entgegen steht jedoch eine bullische Divergenz im RSI auf Tagesbasis, was eine technische Gegenbewegung begünstigen könnte.
Die aktuelle Elliott-Wellen-Analyse im Wochenchart zeigt die übergeordnete Struktur des Ethereum-Kurses. Die Abwärtsbewegung macht weiterhin einen unvollständigen Eindruck.
Eine letzte Bewegung in der Welle 5 könnte die übergeordnete Welle A abschließen und zu einer technischen Gegenbewegung in der übergeordneten Welle B führen. Es ist bereits eine fünfteilige Abwärtsbewegung seit dem Welle-B-Hoch zu erkennen. In der Substruktur könnten jedoch noch lokale Tiefs folgen.
ETH, Elliott Wellen, Wochenchart, Quelle: Tradingview
In einem Alternativszenario könnte sich die vorangegangene B-Welle auch als ein Elliott-Wellen-Dreieck ausgebildet haben. In diesem Szenario ist es möglich, dass die kommende, technische Gegenbewegung keine Welle 4, sondern eine Welle 2 darstellt, was zu einem stärkeren Abverkauf in einer Welle 3 führen könnte.
Der Ethereum-Kurs bleibt charttechnisch angeschlagen. RSI und MACD sprechen weiterhin für Schwäche, während die Elliott-Wellen-Analyse noch Raum für weitere Tiefs lässt. Die bullische RSI-Divergenz könnte zwar kurzfristig für eine Erholung sorgen, am übergeordnet bärischen Bild ändert sie derzeit jedoch wenig.
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