Österreichs Romano Schmid (links) im Einsatz gegen Algeriens Rafik Belghali während ihres Weltmeisterschaft-Gruppenspiels. (EPA Images pic)
KANSAS CITY: Algerien und Österreich trennten sich am Samstag in Kansas City mit einem unglaublichen 3:3-Unentschieden, das beiden Teams die Qualifikation für die Weltmeisterschaft-K.o.-Runde sicherte und den Iran ausschied.
Routinier Marko Arnautovic brachte die Europäer im Arrowhead Stadium in Führung, doch Rafik Belghali glich kurz vor der Halbzeit aus – begünstigt durch ein großes Quäntchen Glück.
Marcel Sabitzer stellte Österreichs Führung mit einem herrlichen Treffer wieder her, doch Minuten später glich Algerien dank des ehemaligen Manchester-City-Stars Riyad Mahrez erneut aus.
Beide Teams schienen sich in den Schlussminuten mit einem für beide Seiten vorteilhaften Unentschieden abgefunden zu haben, doch es blieb noch Zeit für nervenaufreibende Dramatik.
Mahrez traf in der 93. Minute erneut, und dann köpfte in den letzten Sekunden Sasa Kalajdzic, gerade erst als Einwechselspieler gekommen, den Ball ins Netz – was beim österreichischen Team Szenen wilder Freude auslöste.
Das Ergebnis bedeutet, dass beide Teams die Gruppe J mit vier Punkten hinter Lionel Messis Argentinien abschließen, das die Gruppe mit neun Punkten anführte.
Österreich steht erstmals seit 1982 in der Weltmeisterschaft-K.o.-Runde, während Algerien seine Leistung bei der Weltmeisterschaft 2014 in Brasilien wiederholt hat.
Algerien spielt in der nächsten Runde gegen die Schweiz, während Österreich, das als Gruppenzweiter abschloss, auf Europameister Spanien trifft.
Verschwörungsgerüchte
Im Vorfeld des Spiels dominierten Spekulationen, ob beide Teams versuchen würden, den zweiten Platz zu vermeiden, um Spanien aus dem Weg zu gehen, das zu den Favoriten auf den Gewinn der Weltmeisterschaft zählt.
Beide Trainer wiesen bei ihren Pressekonferenzen vor dem Spiel jeden Hinweis darauf zurück, dass das Spiel manipuliert werden könnte, und der Verlauf des Spiels unterstrich ihre Aussage.
Das Spiel, das unter feuchten Bedingungen im amerikanischen Mittleren Westen ausgetragen wurde, erwachte nach der ersten Trinkpause zum Leben, die von der überwiegend algerienfreundlichen Menge ausgebuht wurde.
Routinier Arnautovic brach in der 28. Minute mit dem ersten Torschuss den Bann.
Der 37-Jährige nahm einen langen Ball von David Alaba an und vollendete ruhig an Oussama Benbot vorbei, der auf Kosten von Luca Zidane, dem Sohn des französischen Großen Zinedine Zidane, ins Team gekommen war.
Algerien war in der 40. Minute haarscharf am Ausgleich dran, als Fares Chaibi's mächtiger Schuss aus dem Strafraum an den Pfosten prallte.
Doch Belghali glich in der 45. Minute aus, tanzte an drei österreichischen Verteidigern vorbei und schoss wuchtig ein.
Algerien hatte Glück, dass sich die Chance ergab – Verteidiger Phillipp Mwene versuchte, den Ball ins Aus zu begleiten, doch er prallte von der Eckfahne zurück und wurde von Belghali aufgenommen.
Das Spiel wurde in der Anfangsphase der zweiten Halbzeit ruhiger, entflammte aber in der 55. Minute erneut, als Sabitzer einen hervorragenden Mannschaftsangriff abschloss und Konrad Laimers Flanke vom Strafraum aus ins Netz köpfte.
Fünf Minuten später gab es eine weitere Wendung, als Mahrez nach feiner Arbeit von Houssem Aouar, der eine punktgenaue Flanke lieferte, wuchtig vollendete.
Im Laufe der Zeit spielten beide Teams vorsichtig und vermieden Risiken, da sie wussten, dass ein Punkt ausreichte.
Doch die späte, späte Dramatik bedeutet, dass der Iran, der gehofft hatte, als eines der besten drittplatzierten Teams weiterzukommen, aus der Weltmeisterschaft ausgeschieden ist.

![[Tambay] Sollten die Ateneo Blue Eagles in der UAAP 89 spielen? Schauen wir uns zuerst die Spieler an.](https://www.rappler.com/tachyon/2026/06/rene-baterbonia-divine-adili-tab-baldwin.jpg?resize=75%2C75&crop=422px%2C0px%2C1080px%2C1080px)
