KUALA LUMPUR, 24. Juni — Vizepremierminister Datuk Seri Ahmad Zahid Hamidi hat Behauptungen zurückgewiesen, er habe eine Anweisung oder Einschränkung erlassen, die den Johor-Menteri-Besar Datuk Onn Hafiz Ghazi am Betreten von Felda-Gebieten hindere.
In einer kurzen Stellungnahme gegenüber Berita Harian erklärte Ahmad Zahid, er habe Onn Hafiz weder angewiesen noch daran gehindert, Felda-Siedlungen zu betreten.
„Ich habe den Johor-Menteri-Besar nie angewiesen oder daran gehindert, Felda-Gebiete zu betreten", sagte er.
Onn Hafiz hatte zuvor enthüllt, dass er angeblich daran gehindert worden sei, ein Felda-Gebiet für eine Landtitel-Übergabezeremonie anlässlich der Feierlichkeiten zum Johor-Felda-Siedlertag 2026 am Wochenende zu betreten.
Der Vorfall führte dazu, dass das Programm, das ursprünglich am 20. und 21. Juni in Felda Ulu Belitong in Kluang stattfinden sollte, in den Dewan Dato' Onn in Taman Sri Lambak verlegt wurde.
Bei der neu angesetzten Landtitel-Übergabezeremonie äußerte Onn Hafiz seine Enttäuschung und sagte, er habe sich darauf gefreut, Felda-Siedler zu treffen.
Er sagte, es sei das erste Mal in seiner Amtszeit als Johor-Menteri-Besar, dass ihm der Zutritt zu einem Felda-Gebiet verweigert worden sei, und fügte hinzu, dass Vorkehrungen hätten getroffen werden sollen, um die Veranstaltung wie geplant durchzuführen.
Onn Hafiz sagte jedoch auch, er verstehe die Situation und gebe Felda keine Schuld an den Schwierigkeiten bei der Organisation der Übergabezeremonie.
Bereits am 17. Juni hatte sich die Johor-Regierung bei den Felda-Siedlern für die Verschiebung der Siedlertagsfeier entschuldigt, die ursprünglich in Felda Ulu Belitong stattfinden sollte.
Der Vorsitzende des staatlichen Ausschusses für Landwirtschaft, agroindustrielle Industrie und ländliche Entwicklung, Datuk Zahari Sarip, erklärte, die Verschiebung sei auf eine Anweisung zurückzuführen, die Felda Johor erhalten hatte, die Veranstaltung abzusagen, obwohl die Vorbereitungen bereits abgeschlossen waren.
Er sagte, die Landesregierung sei weiterhin bestrebt, ihre Bemühungen zur Unterstützung und Wahrung des Wohlergehens der Felda-Siedler fortzusetzen.

