Chainlink startet Project Pangea mit über 50 Banken, um T+0 FX-Abrechnung mithilfe von Stablecoins und ISO 20022 zu testen.
Chainlink hat Project Pangea mit multinationalen Bankengruppen aus Europa und Südkorea gestartet.

Das Projekt vereint mehr als 50 Banken, die über 10 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen (Asset Management) repräsentieren.
Die Initiative wird testen, wie Stablecoins eine T+0-Abrechnung an internationalen Devisenmärkten unterstützen können.
Es nutzt außerdem die Chainlink-Infrastruktur, ISO-20022-Standards, Swift-Konnektivität und FairSquareLabs Onchain-FX-Abrechnungstechnologie.
Chainlink kündigte Project Pangea gemeinsam mit FairSquareLab, UniKA und Qivalis an. Die Gruppe wird schnellere Abrechnungsmodelle für globale Devisenmärkte untersuchen.
UniKA repräsentiert die koreanische Koalition hinter dem Projekt. Zum Lenkungsausschuss gehören Shinhan Bank, JB Bank, Kbank, FairSquareLab und OBDIA.
Die koreanische Seite umfasst außerdem mehr als 10 teilnehmende Geschäftsbanken. Qivalis bringt unterdessen ein Euro-Stablecoin-Konsortium ein, das von 37 europäischen Banken unterstützt wird.
Gemeinsam repräsentieren die Gruppen ein großes Bankennetzwerk in zwei wichtigen Regionen. Ihre Arbeit wird sich auf regulierte, fiat-gebundene digitale Vermögenswerte für die FX-Abrechnung konzentrieren.
Das Projekt zielt darauf ab, die FX-Abrechnung von traditionellen T+2-Zeitrahmen hin zur Echtzeit-T+0-Abrechnung zu verlagern. Dies würde die Wartezeiten zwischen Handelsausführung und Abrechnung verkürzen.
Project Pangea wird direkte atomare Swaps von EUR- und KRW-Stablecoins erkunden. Atomare Abrechnung bedeutet, dass beide Seiten einer Transaktion gemeinsam abgerechnet werden oder gar nicht.
Das System wird sich auf die Payment-versus-Payment-Abrechnung zwischen konformen regionalen digitalen Währungen konzentrieren.
Dieses Modell ist darauf ausgelegt, das Abrechnungsrisiko bei grenzüberschreitenden Währungstransaktionen zu reduzieren.
Der globale Devisenmarkt verarbeitet täglich mehr als 9,6 Billionen US-Dollar an Handelsvolumen.
Allerdings kann die grenzüberschreitende Abrechnung durch Konvertierung von Währungen und fragmentierte Systeme nach wie vor zu Verzögerungen führen.
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Chainlink erklärte, dass seine Infrastruktur dabei helfen werde, bestehende Finanzsysteme mit Blockchain-Netzwerken zu verbinden. Das Projekt wird ISO-20022-Nachrichtenstandards verwenden, die bereits von Banken genutzt werden.
Das Framework ist außerdem darauf ausgelegt, mit der bestehenden Swift-Infrastruktur zusammenzuarbeiten. Dies ermöglicht es Banken, die Blockchain-Abrechnung zu testen, ohne ihre aktuellen Betriebssysteme ersetzen zu müssen.
Chainlink wird Daten-, Interoperabilitäts- und Orchestrierungsstandards für das Projekt bereitstellen. FairSquareLab wird seine Onchain-FX-Abrechnungstechnologie in die Arbeitsgruppe einbringen.
Das Projekt zielt außerdem darauf ab, die Onchain-Liquidität über mehrere Währungen hinweg auszubauen. Dies könnte einen schnelleren Zugang zu globalen Währungsmärkten durch regulierte Stablecoin-Abrechnung unterstützen.
Project Pangea fügt Chainlinks institutioneller Arbeit einen weiteren bankorientierten Anwendungsfall hinzu.
Es zeigt auch, wie Stablecoins über den Handel hinaus in der Deviseninfrastruktur getestet werden.
Der Beitrag Chainlink Joins 50+ Banks in Project Pangea for T+0 FX Settlement Push Today erschien zuerst auf Live Bitcoin News.


