In den XRP-Nachrichten von heute fiel Ripple während der Sitzung am 23.06. um -5 %, von 1,14 $ auf 1,10 $, da der Token an den unteren Rand einer dreiwöchigen Konsolidierungszone zurückkehrte, die den Preis zwischen dem Unterstützungsniveau bei 1,10 $ und einem Widerstandscluster von 1,18 $ bis 1,30 $ eingeklemmt hat, wobei der RSI auf 27,55 einbrach und Short-Positionen die Longs im Verhältnis von etwa 9-zu-1 überwiegen, laut Daten von Yahoo Finance und 24/7 Wall St.
Ein Volumenanstieg von 65,4 Millionen XRP am 22.06., etwa 84 % über dem gleitenden Durchschnitt, bestätigte, dass der Verkaufsdruck kein passives Abgleiten war, sondern eine aktive Neupositionierung in Richtung des Unterstützungsbodens, den mehrere Analysten als die Linie identifiziert haben, die Käufer verteidigen müssen.
Die strukturelle Spannung ist unverkennbar: Stark überverkaufte technische Indikatoren, ein verzerrtes Short-Buch und 2,4 Mio. $ an frischen XRP-ETF-Zuflüssen am 20.06. sprechen für einen nachfrageseitigen Boden, während Ripples laufende Escrow-Entsperrungen und eine noch nicht terminierte Senatsentscheidung über den CLARITY Act das Angebotsüberhang und die regulatorische Unsicherheit liefern, die einen echten Ausbruch bislang verhindert haben.
Die offene Frage, die der Markt nun klären muss, ist, ob die Unterstützungszone von 1,05 $–1,10 $ unter anhaltendem Verkaufsdruck endlich nachgibt und einen kalkulierten Weg in Richtung 1,00 $ öffnet, oder ob ein regulatorischer Katalysator den Short-Squeeze auslöst, der XRP mechanisch in Richtung 1,28 $–1,30 $ neu bepreisen und den jahrelangen Abwärtstrend von den Zyklushochs herausfordern würde.
Der Kontext verstärkt die rohen Zahlen erheblich. Ein RSI-Wert von 27,55 zeigt an, dass XRP überverkauft ist, da der Standardschwellenwert bei 30 liegt, und historisch gesehen hat XRP bei ähnlichen RSI-Niveaus starke Kurserholungen erlebt. Dies allein ist jedoch kein Kaufsignal, sondern deutet vielmehr darauf hin, dass der Verkaufsdruck nachlässt.
Das 9-zu-1 Short/Long-Verhältnis ist entscheidend und zeigt an, dass der Derivatemarkt stark Short ist, was Potenzial für einen Short-Squeeze schafft. Ein erheblicher positiver Katalysator, wie eine Senatsentscheidung zum CLARITY Act oder eine schnelle Genehmigung von XRP-ETFs, könnte die erzwungene Deckung von Shorts auslösen und Preisbewegungen verstärken.
Die Unterstützungszone von 1,05 $–1,10 $ ist intakt geblieben, aber kritisch, da ein Tagesschluss unter 1,10 $ sowohl den Chart-Support als auch den 200-Tage-Gleitenden Durchschnitt brechen würde. FinanceFeeds hebt den CLARITY Act als ein entscheidendes Ereignis für XRPs 2026-Zyklus hervor, mit Ergebnissen, die von einem Bären-Szenario bei 1 $ bis zu einem Basis-Szenario bei 2,80 $ reichen.
Abschließend sei gesagt: Obwohl die überverkaufte Lage und die hohe Short-Positionierung die Bühne für einen potenziellen Squeeze bereiten, sind sie keine Garantien. Obwohl sieben aktive Spot-XRP-ETFs über 840 Millionen XRP halten, was eine gewisse Unterstützung bietet, haben frühere Zuflüsse Preisrückgänge nicht verhindert. Zuflüsse dienen als Stützmechanismus und nicht allein als Preiskatalysator.
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Bull-Szenario: In weiteren XRP-Nachrichten passiert der CLARITY Act den Senat und löst eine erzwungene Short-Deckung aus, die es XRP ermöglicht, 1,18 $ auf Volumen zurückzuerobern. Dies könnte Stop-Loss-Kaskaden durch 1,20 $ aktivieren und sich bis auf 1,28 $–1,30 $ ausdehnen, wodurch der bärische Trend umstrukturiert wird. ETF-Zuflüsse von mehr als 100 Mio. $ pro Monat könnten dies verstärken, wobei Analysten ein Kursziel von 2,20 $ prognostizieren, falls ein vollständiger XRP-ETF genehmigt wird. Das Bull-Szenario wird ungültig, wenn XRP vor einem legislativen Katalysator unter 1,05 $ schließt.
Base-Szenario: XRP handelt seitwärts zwischen 1,10 $ und 1,20 $ durch Juni und Juli, da der Senatszeitplan für den CLARITY Act ungewiss bleibt. Der RSI erholt sich auf den Bereich von 40–45, ETF-Zuflüsse stützen einen Nachfrageboden, und Ripples Escrow-Entsperrungen schaffen ein Angebotsüberhang. Der Preis schwankt nahe 1,12 $–1,15 $ ohne klare Richtung.
Bear-Szenario: Ein Schluss unter 1,10 $ verlagert den Fokus auf das psychologisch wichtige Niveau von 1,00 $, mit potenziellem Abwärtspotenzial bis 0,96 $. Auslöser hierfür sind unter anderem eine makroökonomische Verschlechterung, Senatsverzögerungen beim CLARITY Act oder ETF-Zuflüsse unter 50 Mio. $ pro Monat, die historisch gesehen zu tieferen Korrekturen geführt haben.
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