SkyBridge Capital-Gründer Anthony Scaramucci sagte in einem CNBC-Interview, dass Bitcoin weiterhin seinem historischen Vier-Jahres-Zyklus folgt. Er erwartet, dass eine Rallye im vierten Quartal 2026 beginnt und sich bis Anfang 2027 fortsetzt.
Er sagte, dieser Zyklus sei flacher verlaufen als frühere. Bitcoin zog sich von seinen Höchstständen um etwa 50 % zurück, verglichen mit Rückgängen von 60–70 % in früheren Zyklen. Scaramucci führt ETF-Zuflüsse und wachsendes institutionelles Interesse als Puffer für den Rückgang an.

Er wies auch auf das geringe Marktinteresse als positives Signal hin. Google-Suchanfragen nach Bitcoin sind gesunken und die Begeisterung der Anleger hat sich abgekühlt. Er sagte, diese Art von Gleichgültigkeit sei historisch gesehen eher in der Nähe von Markttiefpunkten aufgetreten, nicht an Hochpunkten.
Scaramucci fügte hinzu, dass der Markt noch relativ klein ist. Deshalb kann bereits ein geringer neuer Kaufdruck die Preise schnell bewegen. Er sagte, er besitze persönlich noch immer eine große Menge Bitcoin.
Scaramucci widersprach Bedenken hinsichtlich Strategys großer Bitcoin-Bestände. Er sagte, Michael Saylor habe Zugang zu tiefen Kapitalmärkten und einer starken Bilanz.
Strategy hält derzeit Bitcoin-Reserven im Wert von knapp 52 Milliarden Dollar. Das reicht aus, um 31 Monate an Dividenden- und Zinsverpflichtungen zu decken. Das Unternehmen hält außerdem 1 Milliarde Dollar in bar.
Es gibt keine größeren Schuldfälligkeiten bis 2028. Saylor hat zuvor gesagt, dass Strategy, solange Bitcoin jährlich mindestens 1,25 % steigt, weiterhin Dividenden auf seine Vorzugsaktien zahlen und den Aktionärswert steigern kann.
Scaramucci sagte, die Aktie des Unternehmens werde immer noch mit einem Aufschlag gegenüber den zugrunde liegenden Bitcoin-Beständen gehandelt. Er sagte, dieser Aufschlag gebe Anlegern die „notwendige Arbitrage", um sich mit der Position wohl zu fühlen.
Er merkte auch an, dass ein kürzlicher Friedensvertrag und niedrigere Ölpreise die Inflation senken könnten. Sollte dies eintreten, könnte die Federal Reserve die Zinsen senken, was ein weiterer Schub für Bitcoin und andere Risikoassets sein könnte.
Mit 38 Jahren Investitionserfahrung sagte Scaramucci, er sehe das aktuelle Umfeld als eine Verlangsamung im Spätzyklus, nicht als das Ende von Bitcoins Wachstumsgeschichte.
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