Die Nationale Menschenrechtsgesellschaft sagt, Flüchtlinge sollten als Individuen betrachtet werden, die Schutz und menschliche Würde suchen, nicht als Bedrohung. (Bild AFP)
PETALING JAYA: Die Nationale Menschenrechtsgesellschaft (Hakam) fordert die malaysische Bevölkerung auf, Fehlinformationen abzulehnen und Flüchtlingsgemeinschaften – insbesondere die Rohingya – nicht zu stigmatisieren, da diese zunehmend zur Zielscheibe negativer Rhetorik im öffentlichen Raum werden.
Anlässlich des Weltflüchtlingstags 2026 erklärte Hakam-Präsident M Ramachelvam, Flüchtlinge würden häufig als Bedrohung dargestellt und für verschiedene soziale und wirtschaftliche Herausforderungen verantwortlich gemacht, was Vorurteile und Diskriminierung gegenüber dieser Gruppe weiter schüre.
„Das Handeln einzelner Personen sollte nicht dazu verwendet werden, eine gesamte Gemeinschaft zu bestrafen oder zu beschuldigen – insbesondere jene, die seit langem Verfolgung, Staatenlosigkeit und Zwangsumsiedlung erfahren", sagte er in einer Erklärung.
Er betonte, dass Diskussionen über Migrationsmanagement, öffentliche Ressourcen und Regierungspolitik wichtig seien, jedoch nicht als Vorwand dienen dürften, um Hass zu verbreiten oder einer Gemeinschaft die Menschlichkeit abzusprechen.
Medien, öffentliche Persönlichkeiten und Nutzer sozialer Medien seien gefordert, Informationen verantwortungsvoll zu vermitteln und Narrative zu vermeiden, die Stigmatisierung gegenüber Flüchtlingen und Migranten fördern könnten, so seine Aussage.
„Hakam fordert die Öffentlichkeit auf, Fehlinformationen abzulehnen, xenophobe Stimmungen zu hinterfragen und Flüchtlingsthemen mit Empathie und Respekt zu diskutieren.
„Flüchtlinge sollten als Individuen betrachtet werden, die Schutz und menschliche Würde suchen, nicht als Bedrohung – denn die Verteidigung ihrer Rechte schmälert die Rechte anderer nicht", sagte er.


