Via Remix News,
Die Alternative für Deutschland (AfD) setzt sich in einer neuen Umfrage weiter von ihrem Hauptrivalen, der Christlich Demokratischen Union (CDU) und ihrer Schwesterpartei, der Christlich-Sozialen Union (CSU), ab und liegt neun Punkte vorn.
Die AfD erzielte in der aktuellen YouGov-Umfrage einen neuen Rekord und erreichte 29 Prozent, während CDU/CSU und SPD Allzeittiefs verzeichnen. Die Ergebnisse dürften den Druck auf eine Regierungskoalition weiter erhöhen, die die deutsche Öffentlichkeit zunehmend ablehnt.
In der YouGov-Umfrage erreicht CDU/CSU 20 Prozent der Stimmen und die SPD 12 Prozent. Die Unionsparteien haben in einer YouGov-Umfrage noch nie schlechter abgeschnitten.
Die Grünen mit 14 Prozent und die Linke mit 12 Prozent verzeichnen jedoch leichte Gewinne.
Auch die FDP gewinnt an Boden und erreicht nach der Wahl des neuen Vorsitzenden Wolfgang Kubicki erstmals seit eineinhalb Jahren 5 Prozent.
Die Ergebnisse für die CDU dürften insbesondere weitere Turbulenzen in der Partei auslösen, wobei einige Mitglieder möglicherweise sogar eine zukünftige Koalition mit der AfD ins Auge fassen – ein Schritt, den die CDU-Führung entschieden abgelehnt hat. Insbesondere Bundeskanzler Friedrich Merz hat geschworen, niemals mit der Partei zusammenzuarbeiten.
Das Dilemma für die CDU bleibt, dass die Partei durch ihre Brandmauer gegen die AfD gezwungen ist, Koalitionen mit überwiegend linken Parteien wie den Grünen, der SPD und sogar der Linken zu bilden. Die daraus resultierende Politik hat CDU-Wähler zunehmend unzufrieden mit den Ergebnissen hinterlassen, aber bemerkenswerterweise lehnt auch etwa die Hälfte der CDU-Wähler eine Koalition mit der AfD ab.
YouGov stellte auch fest, dass eine Mehrheit der Deutschen keine Politisierung der Weltmeisterschaft wünscht. Die deutsche Nationalmannschaft hat bei den letzten beiden Weltmeisterschaften eine Geschichte der „woken" Haltung, wurde jedoch bei jedem Turnier letztlich blamiert und scheiterte bei beiden Weltmeisterschaften in der Vorrunde.
Die Deutschen lehnen Politik im Fußball jedoch entschieden ab: 65 Prozent der Befragten gaben an, dass sie eine strikte Trennung von Weltmeisterschaft und Politik wünschen. AfD-Wähler (82 Prozent) und CDU/CSU-Wähler (74 Prozent) befürworten diese Position besonders stark. Mehr als die Hälfte der SPD-Wähler mit 55 Prozent teilt diese Ansicht ebenfalls.
Diejenigen auf der extremeren Linken befürworten jedoch Politik im Fußball, wie die Linke (41 Prozent) und die Grünen (34 Prozent).
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