Ethereum-Entwickler befinden sich nun in der finalen Entwicklungsphase des Glamsterdam-Upgrades, das sie noch in diesem Jahr einführen möchten. Die Entwicklungsteams testen das Ethereum-System derzeit in dedizierten Entwicklungsnetzwerken und integrieren dabei alle vorgeschlagenen Ethereum-Verbesserungsvorschläge in einer umfassenden Testumgebung. Dies ist die letzte Phase, in der die Entwickler die Software einfrieren und auf öffentlichen Testnets veröffentlichen werden.
Glamsterdam ist eines der Ethereum-Upgrades, das nach den Pectra- und Fusaka-Upgrades kommt. Ethereum hat das neueste Upgrade entwickelt, um die Leistung seiner Basisschicht zu verbessern. Gemäß der Roadmap des Netzwerks zielt das Glamsterdam-Upgrade darauf ab, die Layer-1-Skalierbarkeit durch verbesserte Transaktionsverarbeitung, Datenverarbeitung und Block-Verifizierung in Ethereum zu optimieren.
Es handelt sich um eine Kombination aus einem Konsensschicht-Upgrade namens „Gloas" und einem Ausführungsschicht-Upgrade namens „Amsterdam", was zu einem Gesamtsystem namens „Glamsterdam" führt, das Ethereum-Entwickler in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 einzuführen planen. Die durch jüngste Tests erzielten Fortschritte bringen die Implementierung des Upgrades der Mainnet-Phase deutlich näher.
Es gibt viele Verbesserungen im System, wie die Enshrined Proposer-Builder Separation (ePBS), die die Skalierbarkeit von Ethereum erhöhen können. Dabei wird der Block-Aufbau in das Ethereum-Protokoll selbst integriert, was die Abhängigkeit von Off-Chain-Relay-Systemen verringert und gleichzeitig faire Transaktionen gewährleistet.
Ein weiteres wichtiges Merkmal sind die Block-Level Access Lists, die sicherstellen, dass Ethereum mehr Transaktionen gleichzeitig verarbeiten kann. Dies ermöglicht es dem Netzwerk, die Rechenleistung effektiver zu nutzen, und erleichtert die Erreichung deutlich höherer Durchsatzziele.
Es gibt außerdem ein umfassendes Gas-Repricing-Paket, das eine erhebliche Reduzierung der Gebühren im Zusammenhang mit Layer-1-Transaktionen ermöglichen wird. Laut Branchenexperten beabsichtigt Ethereum, diese Änderungen zu nutzen, um On-Chain-Prozesse erschwinglicher zu machen und ein besseres Nutzererlebnis bei Spitzenlastzeiten zu gewährleisten.
Das Ethereum-Team schätzt, dass diese Änderungen die Layer-1-Gebühren um bis zu siebzig Prozent senken könnten. Marktanalysten beobachten Glamsterdam weiterhin aufmerksam, da sie es als Ethereums bedeutendsten Skalierungsschritt seit der Mainnet Fusion betrachten. Sie erwarten auch, dass das Upgrade die Wettbewerbsposition von Ethereum stärkt, da die Konkurrenz unter Smart-Contract-Plattformen zunimmt.
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