GEORGE TOWN, 16. Juni — Der Bundesstaat Penang unterstützt vollständig ein systematischeres und kontrolliertes Management von Flüchtlingen im Bundesstaat, insbesondere den Mechanismus des Flüchtlingsregistrierungsdokuments (DPP), sagte Ministerpräsident Chow Kon Yeow.
Er sagte, das DPP sei keine Politik zur Erhöhung der Flüchtlingszahl in Penang, sondern ein Bundesmechanismus, um zu wissen, wer sie sind, wo sie sich befinden und wie sie effektiver überwacht werden können.
„Für die Landesregierung hat es Priorität, die öffentliche Sicherheit, das Wohlbefinden der lokalen Gemeinschaften und die Einhaltung des Gesetzes stets zu gewährleisten", sagte er in einer heute veröffentlichten Erklärung.
Zuvor war er auf einer Pressekonferenz gebeten worden, die Rohingya-Gemeinschaft in Penang zu kommentieren.
Chow sagte, er werde eine Erklärung herausgeben, um die Genauigkeit seiner Äußerungen zu diesem Thema sicherzustellen.
„Die Landesregierung von Penang hat bei der Behandlung des Themas Flüchtlinge und Asylbewerber im Bundesstaat stets einen pragmatischen, umsichtigen und verantwortungsvollen Ansatz verfolgt, der mit den von der Bundesregierung festgelegten Richtlinien und Entscheidungen übereinstimmt", sagte er.
Unter Berufung auf Daten des Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen (UNHCR) sagte Chow, dass es in Penang im August 2023 schätzungsweise 20.022 Flüchtlinge und Asylbewerber gab.
Er sagte, die Landesregierung werde bei keinem Gesetzesverstoß Kompromisse eingehen, einschließlich krimineller Aktivitäten, Dokumentenmissbrauch, Menschenhandel, unmoralischer Aktivitäten oder Einwanderungsvergehen, unabhängig von den Beteiligten.
Er sagte, diese Fälle werden von den Behörden gemäß den geltenden gesetzlichen Bestimmungen ohne Ausnahme behandelt.
Gleichzeitig forderte er alle Parteien auf, dieses Thema objektiv und auf der Grundlage von Fakten zu bewerten.
„Das Thema Flüchtlinge ist eine Herausforderung, der viele Länder auf der ganzen Welt gegenüberstehen, und erfordert eine Balance zwischen humanitären Erwägungen, der nationalen Sicherheit und den Interessen der lokalen Bevölkerung", sagte er.
Er sagte, die Landesregierung werde weiterhin eng mit den Sicherheitsbehörden und der Bundesregierung zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass das Management von Flüchtlingen und Asylbewerbern geordnet, registriert und kontrolliert durchgeführt wird, damit es die Sicherheit, soziale Stabilität und das Wohlbefinden der Öffentlichkeit nicht beeinträchtigt.


