Die Japan Blockchain Foundation hat Japans Stablecoin-Wettbewerb mit dem geplanten EJPY Stablecoin in eine neue Phase geführt. Der an den Yen gekoppelte Token wird auf Japan Open Chain und Ethereum gestartet, vorbehaltlich der abschließenden Genehmigungen. Der Plan zielt auf Geschäftszahlungen, digitale Abrechnungen, Überweisungen und Web3-Anwendungsfälle ab.
Die Foundation betreibt das Unternehmenskonsortium hinter Japan Open Chain, einer Ethereum-kompatiblen Layer-1-öffentlichen Blockchain. Das Netzwerk unterstützt die öffentliche Blockchain-Nutzung und stützt sich dabei auf bekannte japanische Unternehmensvalidatoren. Daher verbindet der EJPY-Plan regulierte Yen-Abrechnung mit inländischer Blockchain-Infrastruktur.

Japan Open Chain hat derzeit 14 Validatoren, darunter Dentsu, NTT Communications, G.U.Technologies, SBINFT, Pacific Meta und Nethermind. Das Netzwerk plant auch, seine Validatorengruppe auf 21 Mitglieder zu erweitern. Außerdem erhielt sein Native Token JOC Coin einen lokalen Handelsplatz, nachdem er im Februar 2026 auf Zaif gelistet wurde.
Die Foundation sagte, sie werde den EJPY zunächst für Japan Open Chain vorbereiten. Der Token wird jedoch auch Ethereum unterstützen, und die Gruppe könnte später eine breitere Chain-Unterstützung in Betracht ziehen. Diese Struktur könnte EJPY dabei helfen, sowohl lokale Unternehmensnutzer als auch breitere Web3-Zahlungsmärkte zu bedienen.
Der EJPY wird eine Trust-Typ-Struktur verwenden, wobei die Japan Blockchain Foundation als Settlor fungiert. Die Foundation hat Gespräche mit potenziellen Treuhänderunternehmen aufgenommen. Diese Gespräche umfassen Ausgabe, Rücknahme, Trust-Asset-Management, Systemdesign und rechtliche Compliance.
Dieses Modell könnte für hochwertige Geschäftszahlungen relevant sein. Marktkommentare zu Japans Stablecoin-Regeln besagen, dass Geldtransfermodelle einem Transferlimit von 1 Million Yen unterliegen. Trust-Typ-Stablecoins könnten dieses Limit unter Japans regulatorischer Struktur umgehen.
Große Unternehmen benötigen klare Rücknahmeregeln, starke rechtliche Handhabung und zuverlässige Abrechnungsgeschwindigkeit. Daher könnte der EJPY auf Unternehmenszahlungen abzielen, bei denen gedeckelte Transfermodelle an Grenzen stoßen könnten. Die Foundation hat jedoch noch keinen Treuhänder, kein Startdatum oder endgültige Betriebspartner bekannt gegeben.
Der EJPY-Plan folgt auf Japans Schaffung eines klareren Stablecoin-Rahmens im Jahr 2023. Seitdem haben mehrere Gruppen begonnen, Yen-gedeckte Blockchain-Zahlungsprodukte zu entwickeln. Diese Aktivität zeigt eine steigende Nachfrage nach regulierter digitaler Yen-Abrechnung.
JPYC hat im Oktober 2025 Japans ersten Yen-gedeckten Stablecoin gestartet, der durch Yen-Einlagen und japanische Staatsanleihen gedeckt ist. SBI Holdings und Startale Group bereiten JPYSC im Rahmen von Japans Typ-III-Framework vor. Ihr Projekt konzentriert sich auf institutionelle Zahlungen und Geschäftsabrechnungsanwendungsfälle.
Japans Finanzdienstleistungsagentur hat auch bankgeführte Stablecoin-Tests mit MUFG, SMBC und Mizuho unterstützt. Der EJPY tritt in einen breiteren Wettbewerb ein, um Yen-Zahlungen auf Blockchain-Schienen zu bringen. Die nächsten Schritte der Foundation werden von Treuhändern, Compliance-Prüfungen und der Marktakzeptanz abhängen.
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