Trump hat China bereits mit „selbst zugefügten" Wunden zum Erreichen seiner Ambitionen verholfen, warnte ein ehemaliger GOP-Stratege im Vorfeld des Besuchs des Präsidenten beim chinesischen Staatschef Xi Jinping.
„Chinas Ambitionen, ob militärischer oder wirtschaftlicher Natur, wurden von Donald Trump auf dem Silbertablett serviert", sagte Rick Wilson in einer Dienstagsepisode seines Podcasts. Trump sollte sich vom 12. bis 15.05. mit dem chinesischen Staatschef Xi Jinping sowie Wirtschaftsführern wie Elon Musk treffen, und Wilson bemerkte, er gehe mit „katastrophal niedrigen Umfragewerten" und „enormer politischer Schwäche" inmitten des Krieges im Iran in dieses Treffen.

Doch während „wir den Krieg im Iran verloren haben", habe Trump schon weit vorher damit begonnen, „selbst zugefügte" Wunden zu verursachen, die Chinas Ambitionen zugutekommen, so Wilson.
„Trump beginnt einen Handelskrieg. Fast jede Nation in Südamerika steht auf der falschen Seite von Trumps Handelskrieg", erklärte Wilson. „Was passiert in Südamerika? Sie schließen Deals mit China. Sie verkaufen ihre Produkte an China."
Mit Blick auf Trumps staatliche Kürzungen sagte Wilson, dass die DOGE-Entscheidung, USAID aufzulösen, ebenfalls dazu beiträgt, Chinas globales Ansehen über das der Vereinigten Staaten zu heben.
„Wenn Sie vor zwei Jahren in ein beliebiges afrikanisches Land gegangen wären, wo es Hungersnöte, Krankheiten, Armut, Seuchen und Elend gibt, hätten Sie USAID-Mitarbeiter gesehen", sagte Wilson. „Wissen Sie, was Sie jetzt dort sehen würden? China. Weil Elon und DOGE USAID gestrichen und das Programm beendet haben. Also steht auf diesen Lebensmittelsäcken jetzt nicht mehr: ‚Ein Geschenk vom Volk der Vereinigten Staaten.' Auf diesen Lebensmittelsäcken steht jetzt: ‚Ein Geschenk vom Volk der Volksrepublik China.'"
Wilson sagte voraus, dass die Menschen Trumps Besuch in China „mit einem Gefühl des Unbehagens, mit einem Gefühl der Peinlichkeit" verfolgen werden, auch wenn Trump „prahlen, schreien und so tun wird, als hätte er hier die stärkere Position. Hat er aber nicht. Xi Jinping hat die stärkere Position."


