AUTOFAHRER können diese Woche mit einem deutlichen Preisrückgang bei Diesel und Kerosin rechnen, während die Benzinpreise leicht steigen dürften – infolge sinkender globaler Ölpreise und ausreichender inländischer Kraftstoffvorräte.
Das Energieministerium (DoE) teilte mit, dass die Dieselpreise ab Dienstag, dem 12.05., um mindestens P9,57 pro Liter sinken könnten, während die Kerosinpreise um mindestens P13,30 pro Liter fallen dürften.
Die Benzinpreise könnten derweil um bis zu P0,47 pro Liter steigen.
Ölunternehmen gaben am Montag jeweils ihre eigenen Preisanpassungen bekannt.
Seaoil Philippines, Inc. und Unioil Petroleum Philippines, Inc. erklärten, sie würden dieselben vom DoE geschätzten Anpassungen umsetzen.
Jetti Petroleum, Inc. hingegen kündigte an, die Benzinpreise um P0,40 pro Liter zu erhöhen und die Dieselpreise um P9,60 pro Liter zu senken.
Die jüngste Benzinpreisanpassung markiert die dritte Woche in Folge mit Preiserhöhungen, während die Kerosinpreise fünf Wochen in Folge gesunken sind.
Die Zapfsäulenpreise in Metro Manila und anderen stark urbanisierten Gebieten erreichten bis zu P106,97 pro Liter für Benzin, P94,83 pro Liter für Diesel und P136,70 pro Liter für Kerosin.
Der Kraftstoffvorrat des Landes entsprach laut Energieministerin Sharon S. Garin zum 08.05. einem Versorgungszeitraum von 50,70 Tagen.
Der Benzinvorrat entsprach 53,43 Versorgungstagen, während der Dieselvorrat einem Zeitraum von 48,85 Tagen entsprach.
Der Kerosinvorrat erreichte 165,83 Tage, der Düsentreibstoff 73,01 Tage, Heizöl 56,79 Tage und Flüssiggas 35,55 Tage.
In einem Facebook-Beitrag erklärte Frau Garin, dass die Philippinen trotz des anhaltenden Konflikts im Nahen Osten eine stabile Kraftstoffversorgung aufrechterhalten haben.
„Aber trotz dieser komfortablen Lage sollten wir weiterhin Kraftstoff und Energie sparen", sagte sie. „Ein Liter weniger Diesel, den wir verbrauchen, oder ein Licht weniger, das wir einschalten, ist wirklich ein Baustein für eine energieresilienter und souveränere Nation."
Um den Notfallkraftstoffpuffer des Landes zu stärken, teilte das DoE mit, dass die Philippinen bislang 1,12 Millionen Barrel oder 178,33 Millionen Liter importiert haben, und zwar durch die abgeschlossene Lieferung von vier Diesellieferungen aus verschiedenen Quellen.
Um die kontinuierliche Stromversorgung in netzfernen Gebieten zu unterstützen, die stark auf dieselbetriebene Stromerzeugung angewiesen sind, hat das DoE mit dem Verkauf von staatlich beschafftem Diesel zu subventionierten Preisen von P8 pro Liter begonnen.
Im Rahmen des staatlichen Notfallprogramms für Energiesicherheit wird die Philippine National Oil Co.-Exploration Corp. in den nächsten drei Monaten bis zu 45 Millionen Liter Diesel an neue Energieversorger und Mikronetz-Systembetreiber in Versorgungsgebieten verkaufen.
Die Maßnahme zielt darauf ab, den Erzeugungsbetrieb aufrechtzuerhalten, Stromausfälle zu verhindern und die Verbraucher vor starken Erhöhungen der Stromtarife zu schützen, so das DoE.
„Die Unterstützung beim Dieselbedarf von Energieversorgern in Versorgungsgebieten ist eine konkrete und proaktive Maßnahme zum Schutz des Stromzugangs und des Wohlergehens tausender Filipinos, die in abgelegenen Gemeinden und Inselgemeinden außerhalb des Hauptnetzes leben", erklärte Frau Garin in einer Stellungnahme.
Das DoE erklärte, dass das Programm darauf abzielt, eine zuverlässige Stromversorgung in Inselprovinzen wie Mindoro, Marinduque, Romblon, Palawan, Catanduanes, Masbate und Siquijor sowie anderen Gebieten zu gewährleisten, in denen die Stromerzeugung nach wie vor weitgehend von Diesel abhängig ist. — Sheldeen Joy Talavera


