Der Bitcoin (BTC)-Kurs befindet sich in einer ungewöhnlichen Phase. Während viele Börsenindizes weiterhin Rekorde brechen und auch Gold eine starke Performance zeigt, hat es die digitale Währung schwer.
Das ist bemerkenswert, da Bitcoin in einem Umfeld, in dem Aktien und Gold florieren, normalerweise ebenfalls gute Ergebnisse erzielt. Derzeit ist das jedoch klar nicht der Fall – obwohl das makroökonomische Umfeld weiterhin sehr günstig für Bitcoin ist.
In dieser Woche zeigte sich erneut die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft. In den vergangenen Monaten gab es Sorgen um den Arbeitsmarkt, doch diese scheinen vorerst unbegründet.
Die Arbeitslosigkeit fiel erneut niedriger aus als erwartet, und das Beschäftigungswachstum lag sogar höher. Gleichzeitig blieb auch das Lohnwachstum auf einem soliden Niveau.
Zudem fiel die Inflation in dieser Woche in mehreren Bereichen niedriger aus als prognostiziert. Das ist wiederum ein positives Signal für Bitcoin, da es der US-Notenbank zusätzlichen Spielraum verschafft, die Zinsen zu senken, falls dies zu einem bestimmten Zeitpunkt erforderlich sein sollte.
Auch die kommende Woche steht im Zeichen neuer Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten. Am Freitag, den 20. Februar, wird der PCE-Preisindex veröffentlicht – das bevorzugte Inflationsmaß der US-Notenbank. Dieser Wert genießt an den Märkten häufig hohe Aufmerksamkeit.
Darüber hinaus werden am Mittwoch, den 18. Februar, die FOMC-Protokolle veröffentlicht. Dabei handelt es sich um die Mitschriften der letzten Zinssitzung der US-Notenbank.
Es bleibt jedoch fraglich, ob dies zu größeren Marktbewegungen führen wird. Derzeit scheint die Einschätzung zu dominieren, dass sich die US-Wirtschaft in einem soliden bis guten Zustand befindet und die Notenbank die Inflationsentwicklung in Ruhe beobachten kann.
Mit anderen Worten: Zinssenkungen sind momentan nicht notwendig, da die Wirtschaft derzeit keinen akuten Bedarf signalisiert. Insofern bleibt abzuwarten, ob diese Daten überhaupt etwas an der aktuellen Situation für Bitcoin ändern werden.
Es scheint, dass Bitcoin eigenständig einen Boden finden muss, um anschließend wieder den Weg nach oben einzuschlagen und das Vertrauen der Anleger in die Zukunft zurückzugewinnen.
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