Das philippinische Bankensystem bleibt stabil, da seine stetige Rentabilität, Finanzierung und Liquidität sowie die starke Kapitalposition dazu beitragen können, potenzielle Vermögenswerte abzufedernDas philippinische Bankensystem bleibt stabil, da seine stetige Rentabilität, Finanzierung und Liquidität sowie die starke Kapitalposition dazu beitragen können, potenzielle Vermögenswerte abzufedern

Moody's behält stabilen Ausblick für philippinische Banken bei

2026/02/10 00:34
4 Min. Lesezeit

DAS PHILIPPINISCHE BANKENsystem bleibt stabil, da seine stetige Rentabilität, Finanzierung und Liquidität sowie eine starke Kapitalposition dazu beitragen können, potenzielle Risiken der Vermögensqualität durch den Anstieg von Privatkrediten und die wirtschaftlichen Folgen einer laufenden Korruptionsuntersuchung abzufedern, so Moody's Ratings. 

„Wir behalten einen stabilen Ausblick für das Bankensystem der Philippinen (Baa2 stabil) bei, gestützt auf ein stabiles Geschäftsumfeld und angemessene Kreditverlustpuffer", so Moody's Ratings in einem Bericht am Montag. 

Ein stabiler Ausblick bedeutet, dass die Bewertung der bewerteten lokalen Kreditgeber durch den Schuldenbeobachter in den nächsten 12 bis 18 Monaten wahrscheinlich unverändert bleiben wird.

Moody's bewertet derzeit acht Geschäftsbanken im Land, nämlich BDO Unibank, Inc., Metropolitan Bank and Trust Co., Bank of the Philippine Islands, China Banking Corp., Rizal Commercial Banking Corp., Philippine National Bank, Union Bank of the Philippines und Security Bank Corp.

Diese Kreditgeber halten etwa 66% der Gesamtaktiva des Sektors zum Ende September 2025.

Von den acht hat nur die Security Bank einen negativen Ausblick von Moody's.

Der Schuldenbeobachter stellte fest, dass die schwache Anlegerstimmung aufgrund des Hochwasserschutzskandals Risiken für die Branche darstellt, insbesondere potenzielle Zahlungsverzögerungen im Bausektor. 

Dies könnte zusammen mit höheren Kreditkosten die Vermögensqualität der Branche beeinträchtigen, so Moody's.

Ende letzten Jahres wurden mehrere Gesetzgeber, Beamte des Ministeriums für öffentliche Arbeiten und private Auftragnehmer in Korruptionsvorwürfe im Zusammenhang mit anomalen Hochwasserschutzprojekten im ganzen Land verwickelt.

„Unbesicherte Produkte machten den Großteil des Wachstums bei Privatkrediten aus, sodass die Kreditkosten wahrscheinlich steigen werden, wenn sich dieses Portfolio entwickelt", sagte Moody's.

„Gleichzeitig wird die laufende Untersuchung wahrscheinlich Zahlungen an den Bausektor und verwandte Branchen verzögern, was die Rückzahlungsfähigkeit von Kreditnehmern in diesen Bereichen beeinträchtigen wird."

Moody's sagte jedoch, dass die erwartete wirtschaftliche Erholung und weitere Lockerungen durch die Bangko Sentral ng Pilipinas (BSP) den philippinischen Banken etwas Erleichterung verschaffen könnten. 

Für 2026 erwartet Moody's ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) des Landes um 5,5% auf der Grundlage eines starken privaten Konsums, anhaltender Überweisungszuflüsse von im Ausland lebenden Filipinos, verbesserter öffentlicher Investitionen und laufender Reformen.

Falls realisiert, würde das BIP-Wachstum in diesem Jahr vom Fünfjahrestief von 4,4% im Jahr 2025 ansteigen und sich in der Mitte des Regierungsziels von 5%-6% für das Jahr einpendeln.

Die BSP hat die Kreditkosten seit August 2024 um insgesamt 200 Basispunkte (bps) gesenkt, wodurch der wichtigste Leitzins auf 4,5% gesunken ist.

Allein im Jahr 2025 führte sie fünf aufeinanderfolgende 25-bp-Senkungen durch, wobei die letzten beiden durch die gedämpfte Verbraucher- und Geschäftsstimmung aufgrund der Folgen des Hochwasserschutzskandals veranlasst wurden.

BSP-Gouverneur Eli M. Remolona, Jr. hat die Tür für eine weitere Senkung bei ihrem Treffen am 19.02. offen gelassen, falls sich die Wachstumsverlangsamung im vierten Quartal als nachfragegetrieben erweist.

„Dennoch wird eine akkommodierendere geldpolitische Haltung dazu beitragen, den privaten Konsum zu unterstützen und die Schuldendienstkosten einiger Kreditnehmer zu senken", sagte Moody's.

Moody's erwartet ebenfalls, dass die philippinischen Banken eine starke Kapitalisierung aufrechterhalten, da die interne Kapitalgenerierung dem Kapitalverbrauch entspricht.

Allerdings rechnet das Unternehmen damit, dass sich das Kreditwachstum in den nächsten 12 bis 18 Monaten auf zwischen 8% und 9% verlangsamen wird.

Laut BSP-Daten hat die Kreditvergabe der Banken seit Mai 2024 fast zwei Jahre lang zweistellig expandiert.

In der Zwischenzeit sagte Moody's, dass die Branche weiterhin Gewinne erzielen könnte, da breitere Nettozinsmargen aufgrund steigender renditestarker Privatkredite die Auswirkungen höherer Rückstellungen und niedrigerer Zinssätze ausgleichen. 

Die Finanzierung und Liquidität lokaler Banken dürften in diesem Jahr ebenfalls stabil bleiben, stellte der Schuldenbeobachter fest.

„Banken halten gesunde Kredit-Einlagen-Verhältnisse aufrecht, was auf eine ausreichende Liquidität zur Unterstützung der Kreditnachfrage hinweist", sagte Moody's. „Während der Anstieg der langfristigen Projektfinanzierung Finanzierungsrisiken durch Fristentransformation mit sich bringt, haben philippinische Banken konsequent stabile Netto-Stable-Funding-Ratios aufrechterhalten, ein Trend, von dem wir erwarten, dass er sich fortsetzen wird."

„Starke Liquiditätspositionen, hauptsächlich in Bargeld und Staatsanleihen, werden ebenfalls stabil bleiben und helfen, kurzfristige Finanzierungslücken zu schließen", fügte es hinzu. — Katherine K. Chan

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