Crypto.com Chef Kris Marszalek führt das Unternehmen in den Bereich Künstliche Intelligenz. Er stellt eine neue Plattform für persönliche KI-Agenten vor.
Der Kauf der Domain „ai.com“ für 70 Mio. USD unterstützt dieses Vorhaben. Die Plattform startet am 8. Februar und wird während einer Super-Bowl-LX-Werbung präsentiert.
Der Start ist eine wichtige Veränderung für Marszaleks Strategie. Zuvor machte sein Unternehmen Schlagzeilen, weil es 700 Mio. USD für die Namensrechte an der bekannten Los-Angeles-Arena (früher Staples Center) zahlte. Dadurch gab es auch Zweifel am Vorgehen der Firma.
Dennoch zeigt die Aktion, dass viel Kapital in die Verbindung von Blockchain-Technologie und generativer KI investiert wird.
Die neue Plattform soll es normalen Nutzern ermöglichen, KI-Werkzeuge in weniger als einer Minute zu starten – auch ohne Programmiererfahrung.
Diese Agenten sind dazu gemacht, Aufgaben von selbst zu erledigen. Sie organisieren zum Beispiel Arbeitsabläufe, verschicken Nachrichten und leiten kleine Projekte über verschiedene Apps.
Die Plattform ist besonders für viele Menschen gedacht. Marszalek sieht langfristig aber eine „dezentralisierte Gemeinschaft“ vor, in der Milliarden von Agenten ständig besser werden und ihr Wissen teilen.
Diese Struktur erinnert an die offene Idee der Krypto-Industrie.
Laut Unternehmen laufen die Agenten in einer „sicheren Umgebung“. Die Daten werden immer verschlüsselt und können nur mit persönlichen Schlüsseln gelesen werden. Die Plattform kann so nicht einfach auf persönliche Infos zugreifen.
Der Schritt zeigt, dass Krypto-Chefs neue Ideen für das Wachstum ihrer Firmen suchen. Der Markt für digitale Anlagen wird nämlich immer reifer.
Mit einem Super-Bowl-Spot setzt Marszalek darauf, dass das Interesse an automatischen Assistenten größer ist als die Müdigkeit gegenüber weiteren Krypto-Projekten.
In Zukunft soll die Plattform auch mit Finanzdiensten verknüpft werden. Es soll außerdem einen Marktplatz für Agenten geben.
Damit entsteht ein Geschäftsmodell, bei dem es sowohl Abo-Stufen als auch einzelne Zahlungen gibt.
Doch dieses Vorhaben ist nicht einfach.
Das Unternehmen muss gegen starke Konkurrenz bestehen. OpenAI und Google sind in diesem Bereich schon sehr groß und haben viel Geld.
Gleichzeitig muss Crypto.com die Nutzer überzeugen, dass sie einer Krypto-Firma ihre persönlichen Daten anvertrauen können.
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