Ripple, das Unternehmen hinter XRP, setzt zwei große Schritte, die perfekt aufeinander abgestimmt sind. Auf der einen Seite öffnet es über Ripple Prime die Tür zu Hyperliquid, einer schnell wachsenden dezentralen Derivatebörse. Auf der anderen Seite macht sich das XRP Ledger (XRPL) technisch bereit für Banken und Institutionen mit einem großen Upgrade, das es viel einfacher macht, Gesetzgebung einzuhalten.
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• Ripple Prime ist an Hyperliquid gekoppelt, wodurch professionelle Kunden direkt auf On-Chain-Derivatemärkten handeln können.
• Anleger können Krypto-Derivate mit traditionellen Assets (wie Währungen und Anleihen) innerhalb einer Prime-Brokerage-Umgebung kombinieren, inklusive zentralisiertem Risikomanagement und Margen-Effizienz.
• Gleichzeitig erhält das XRPL am 4. Februar 2026 ein Upgrade (XLS-80) mit „Permissioned Domains“. Dies sind abgeschirmte Zonen auf einem öffentlichen Netzwerk, gedacht für Institutionen, die strenge Regeln einhalten müssen.
Für Vermögensverwalter, Fonds und andere professionelle Parteien ist die direkte Teilnahme an DeFi oft sehr umständlich. Sie haben es mit Wallets, operationellen Risiken, Aufsicht und internen Anforderungen für Gesetzgebung zu tun.
Ripple geht das praktisch an. Mit der Kopplung zwischen Ripple Prime und Hyperliquid müssen Kunden nicht selbst in die DeFi-Welt eintauchen, sondern können über eine Umgebung handeln, die sie bereits kennen. Dabei gibt es eine zentrale Gegenparteibeziehung und übersichtliches Risikomanagement. In der offiziellen Ankündigung schreibt Ripple unter anderem:
Der echte Gewinn liegt in der Effizienz. Über Ripple Prime können Parteien Derivatepositionen auf Hyperliquid eingehen und diese gleichzeitig mit traditionellem Besitz innerhalb derselben Struktur absichern. Dies bedeutet laut Ripple selbst weniger Zersplitterung, schnelleres Schalten und Geld, das besser genutzt wird.
Das XRP Ledger erhält selbst ein Upgrade, das deutlich auf institutionelle Adoption abzielt. Das XLS-80-Amendment führt „Permissioned Domains“ ein. Dies sind kontrollierte Umgebungen innerhalb des öffentlichen XRPL-Netzwerks, mit Zugangsbedingungen, die zur Gesetzgebung passen, wie Geldwäschebekämpfung und interne Regeln.
Das Amendment ist bereits angenommen. Über 91 Prozent der Validatoren stimmten dafür und die Aktivierung fand am 4. Februar 2026 statt.
Hyperliquid wächst stark und zieht seriöse Volumina an. Dies macht es für Ripple attraktiv, dort institutionellen Zugang aufzubauen.
Gleichzeitig zeigt das Unternehmen, dass es in Europa ausdrücklich die regulierte Route wählt. So hat Ripple inzwischen vollständige EMI-Genehmigung in Luxemburg.
EMI steht für „Electronic Money Institution“ und damit darf das Unternehmen unter Aufsicht E-Geld ausgeben und Zahlungsdienste anbieten. Dies macht es für Banken und große Institutionen ein Stück einfacher, mit Ripple zusammenzuarbeiten.
Het bericht Ripple koppelt Hyperliquid: Das ändert sich für Anleger verscheen eerst op Crypto Insiders.


