Das historische Muster der ETH-Preisentwicklung zeigt wiederholte Expansionsphasen, gefolgt von progressiv niedrigeren Renditequoten, was auf Reifung statt auf Erschöpfung hindeutet.
Zum aktuellen Zeitpunkt im Chart wird Ethereum um etwa $3.083 gehandelt und befindet sich in dem, was als frühe bis mittlere Phase eines neuen Makrozyklus erscheint, und nicht in einer endgültigen Ausdehnung.
Das Chart zeigt drei abgeschlossene Ethereum-Makrozyklen, jeweils gemessen vom Zyklustief bis zum Höchststand:
Quelle: https://x.com/Bitcoinsensus/status/2019093845225664534
Trotz unterschiedlicher Größenordnungen teilen alle drei Zyklen eine gemeinsame Struktur:
eine verlängerte Akkumulationsbasis → eine anhaltende Expansionsphase → ein korrigierender Reset, der deutlich über früheren Zyklustiefs bleibt.
Was sich im Laufe der Zeit geändert hat, ist das Ausmaß. Der zweite Zyklus lieferte übergroße Gewinne während Ethereums früher Monetarisierungsphase. Nachfolgende Zyklen zeigen deutlich niedrigere Multiplikatoren, was tiefere Liquidität, breitere Beteiligung und reduzierte Reflexivität widerspiegelt.
Dies negiert nicht das Aufwärtspotenzial. Es ordnet es neu ein.
Der rechteste Abschnitt des Charts hebt den aktuellen Zyklus hervor, wobei der Preis bereits erheblich von früheren Tiefs gestiegen ist. Der im Chart sichtbare kommentierte Projektionsbereich deutet auf eine deutlich kleinere prozentuale Expansion hin als frühere Zyklen, was mit dem langfristigen Kompressionstrend übereinstimmt.
Wichtig ist, dass Ethereum deutlich über seinem vorherigen Zyklusboden bleibt und die Struktur höherer Tiefs beibehält, die seinen Makro-Aufwärtstrend seit Beginn definiert hat. Im bereitgestellten Chart ist kein sichtbarer Zusammenbruch der langfristigen Struktur erkennbar.
Dies versetzt den Markt in ein anderes Regime als frühe parabolische Zyklusphasen. Ein Aufwärtspotenzial, falls es sich entwickelt, ist eher trendgetrieben und rotierend als explosiv.
Die sinkenden Renditequoten spiegeln Ethereums Übergang von einem aufstrebenden Vermögenswert zu einem systemrelevanten Netzwerk wider. Mit zunehmender Marktkapitalisierung wird die Aufrechterhaltung dreistelliger oder hundertfacher Zyklen strukturell schwieriger.
Aus makroökonomischer Perspektive ähnelt Ethereums Verhalten zunehmend dem einer reifenden Technologieplattform und nicht einem spekulativen Startup-Asset. Zyklen existieren weiterhin, operieren aber innerhalb engerer Grenzen und erfordern längere Zeithorizonte zur Entfaltung.
Diese Verschiebung hat Auswirkungen auf die Erwartungen. Historische Zyklen liefern Kontext, keine Vorlagen.
Ethereums Makro-Chart zeigt einen konsistenten Zyklus-Rahmen, jedoch mit klaren abnehmenden Erträgen über aufeinanderfolgende Expansionen. Die aktuelle Preisregion um $3.083 liegt innerhalb dieser sich entwickelnden Struktur und deutet auf eine Fortsetzung des Zyklusprozesses hin, nicht auf eine Wiederholung frühzeitiger Extreme.
Das Schlüsselsignal ist nicht, wie groß vergangene Zyklen waren, sondern wie zuverlässig Ethereum höhere Tiefs über sie hinweg bewahrt hat. Während der Vermögenswert reift, ist die Struktur wichtiger als die Größenordnung, und die Bestätigung wird davon abhängen, wie sich der aktuelle Zyklus relativ zu diesem langfristigen Rahmen entwickelt.
Der Beitrag Ethereums Geschichte zeigt, dass Makrozyklen weiterhin intakt sind erschien zuerst auf ETHNews.


