Krypto-Analyst Jasper de Maere teilte Details zum jüngsten Rückgang bei Bitcoin und Altcoins mit. Hier ist, was Sie wissen müssen. Weiterlesen: Experten-MarktanalystKrypto-Analyst Jasper de Maere teilte Details zum jüngsten Rückgang bei Bitcoin und Altcoins mit. Hier ist, was Sie wissen müssen. Weiterlesen: Experten-Marktanalyst

Experten-Marktanalyst erklärt 3 Gründe für den massiven Rückgang bei Bitcoin und Altcoins

Da der Preis von Bitcoin (BTC) unter 75.000 $ gefallen ist, sind die Diskussionen über einen „Krypto-Winter" auf den Märkten wieder aufgeflammt.

BTC, der seit seinem Höchststand im Oktober einen Abwärtstrend verzeichnet, fiel am Sonntag unter die 75.000-$-Marke. Obwohl er heute eine begrenzte Erholung gezeigt hat und in Richtung 80.000 $ steigt, liegt dieses Niveau immer noch etwa 37 % unter dem im Oktober verzeichneten Rekordhoch.

Laut Analysten ist der aktuelle Rückgang nicht auf eine einzige Ursache zurückzuführen, sondern auf eine Kombination mehrerer makroökonomischer und Marktdynamiken. Der Markt-Rückgang auf dem Kryptowährungsmarkt steht im Zusammenhang mit schwächer als erwarteten Gewinnberichten im Technologiesektor, einem starken Rückgang bei Edelmetallen und Unsicherheit im Zusammenhang mit der Nominierung von Kevin Warsh zum Leiter der US-Federal Reserve.

Jasper de Maere, Desk-Stratege beim Krypto-Market-Maker Wintermute, kommentierte: „Der Bitcoin-Zusammenbruch resultierte aus einer Kombination von drei Faktoren, die die Märkte Tage brauchten, um sie zu verarbeiten: die schwächelnde KI-Erzählung, die durch enttäuschende Gewinne der ‚Fantastic Seven'-Unternehmen befeuert wurde, ein starker Ausverkauf bei Edelmetallen und die Unsicherheit im Zusammenhang mit Kevin Warshs Nominierung zum Fed-Vorsitzenden."

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Andererseits untergraben auch Unsicherheiten im Zusammenhang mit Kryptovorschriften das Vertrauen der Anleger. Der ins Stocken geratene Clarity Act, ein Gesetzentwurf, der darauf abzielt, eine klare Marktstruktur für den Kryptomarkt in den USA zu schaffen, hat die Anleger zu vorsichtigem Handeln veranlasst. Coinbase-CEO Brian Armstrong zog seine Unterstützung für den Gesetzentwurf im Januar zurück, weil er es Stablecoin-Inhabern verbieten würde, Renditen zu erzielen. Dieser Schritt hat zu Spaltungen unter prominenten Persönlichkeiten im Krypto-Ökosystem geführt und die Unsicherheit bezüglich der Zukunft des Gesetzentwurfs weiter erhöht.

Auf makroökonomischer Ebene erlebten Gold und Silber starke Schwankungen, da Anleger weiterhin nach Alternativen zum Dollar suchten. Nachdem die Edelmetalle letzte Woche Rekordhöhen erreicht hatten, fielen sie anschließend um 11 % bzw. 32 %. Diese starken Bewegungen zeigen, dass die nachlassende Risikobereitschaft nicht einzigartig für Kryptowährungen ist.

Der Kryptomarkt hat zuvor schwere Bärenphasen erlebt. Der Krypto-Winter von 2022–2023 wurde durch die Zusammenbrüche von TerraForm Labs und FTX ausgelöst, wobei Personen wie Do Kwon und Sam Bankman-Fried im Zentrum einer der größten Krisen der Branche standen. Der aktuelle Abschwung beinhaltet jedoch keinen Skandal ähnlichen Ausmaßes.

Laut De Maere kann der Prozess dieses Mal als „organische Leverage-Bereinigung" und nicht als strukturelle Krise beschrieben werden. Es wird erwartet, dass eine breitere und volatilere Konsolidierungsphase auf dem Kryptomarkt auftreten kann, da sich Anleger in einem Umfeld der Unsicherheit von riskanten Vermögenswerten abwenden.

*Dies ist keine Anlageberatung.

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