Norwegens Government Pension Fund Global hat sein indirektes Engagement in Bitcoin dramatisch erhöht und das Jahr 2025 mit dem Äquivalent von 9.573 BTC beendet, was einem Wert von rund 837 Millionen US-Dollar entspricht.
Der Sprung stellt einen Anstieg von 149 % im Jahresvergleich dar, obwohl der Fonds kein ausdrückliches Mandat hat, in digitale Vermögenswerte zu investieren.
Das Engagement ist nicht das Ergebnis einer strategischen Bitcoin-Allokation, sondern vielmehr ein Nebeneffekt des massiven, diversifizierten Aktienportfolios des Fonds und seiner wachsenden Beteiligungen an Unternehmen, die Bitcoin in ihren Bilanzen halten.
Verwaltet von Norges Bank Investment Management, ist das Bitcoin-Engagement des Fonds in seine öffentlichen Aktieninvestitionen eingebettet.
Der dominierende Beitrag ist seine Position in Strategy (ehemals MicroStrategy), deren aggressive Bitcoin-Akkumulation die Aktie in einen de facto Stellvertreter für BTC-Engagement verwandelt hat.
Bis Mitte 2025 wurde die Beteiligung des Fonds an Strategy allein auf über 1,1 Milliarden US-Dollar geschätzt, was sie zum größten Treiber des Bitcoin-bezogenen Engagements des Staatsfonds macht. Zusätzliches indirektes Engagement ergibt sich durch Beteiligungen an Coinbase, MARA Holdings, Block und Metaplanet.
Schätzungen zufolge sind etwa 81 % des Bitcoin-Engagements des Fonds seiner allgemeinen Aktienstrategie zuzuschreiben und nicht einer gezielten krypto-fokussierten Positionierung.
Das Wachstum des Engagements war rasant. Ende 2024 beliefen sich die indirekten Bitcoin-Bestände des Fonds auf nur 3.821 BTC. Bis Mitte 2025 war diese Zahl bereits auf 7.161 BTC gestiegen, bevor sie zum Jahresende 9.573 BTC erreichte.
Obwohl Bitcoin immer noch einen kleinen Bruchteil des Gesamtportfolios des Fonds darstellt, ist die Beschleunigung angesichts der Größenordnung des Fonds bemerkenswert. Zum 30.01.2026 verwaltet der Government Pension Fund Global ein Gesamtvermögen von knapp 2 Billionen US-Dollar und ist damit der größte Staatsfonds der Welt.
Das wachsende Bitcoin-Engagement des norwegischen Fonds unterstreicht einen breiteren strukturellen Trend: Große institutionelle Anleger gewinnen zunehmend BTC-Engagement indirekt über Aktienmärkte, anstatt durch direkte Verwahrung oder Spot-Allokationen. Dieser Ansatz ermöglicht es Institutionen, von Bitcoins Aufwärtspotenzial zu profitieren und gleichzeitig innerhalb traditioneller regulatorischer und Risiko-Rahmenbedingungen zu bleiben.
Anstatt eine ideologische Verschiebung hin zu Krypto zu signalisieren, zeigen die Daten, wie Bitcoin fast standardmäßig in globale Portfolios eingebettet wird, da immer mehr börsennotierte Unternehmen es als Treasury-Asset übernehmen. Für Bitcoin stellt dies eine subtile, aber mächtige Form der institutionellen Adoption dar, die von der Marktstruktur und nicht von Mandaten getrieben wird.
Der Beitrag Norwegens Staatsfonds erhöht Bitcoin-Engagement leise um 149 % im Jahr 2025 erschien zuerst auf ETHNews.


