Christopher Graham von Standard Chartered erörtert die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes im Euroraum trotz jüngster wirtschaftlicher Schocks. Der Bericht hebt hervor, dass Beschäftigungswachstum und offene Stellen auf einen ausgewogeneren Arbeitsmarkt hindeuten, was zu geringerem Lohnwachstum und niedrigerer Inflation führen könnte. Während schwaches Produktivitätswachstum weiterhin Anlass zur Sorge gibt, wird die Wahrscheinlichkeit eines größeren Arbeitsmarktschocks als gering eingeschätzt.
Widerstandsfähigkeit und Herausforderungen im Euroraum
„Der Arbeitsmarkt im Euroraum hat seit der COVID-19-Pandemie eine beeindruckende Widerstandsfähigkeit gezeigt. Trotz verschiedener wirtschaftlicher Schocks und zunehmender Konkurrenz aus dem Ausland liegt die Arbeitslosigkeit fast einen vollen Prozentpunkt unter ihrem Tiefststand vor COVID."
„Allerdings hat die Widerstandsfähigkeit des Arbeitsmarktes Europas langjähriges Produktivitätsproblem verschärft. Aktuelle Daten deuten auf einen ausgewogeneren Arbeitsmarkt in den letzten Quartalen hin: Das Beschäftigungswachstum verlangsamt sich, die Stellenausschreibungsrate liegt nun wieder unter dem Höchststand vor COVID und das Lohnwachstum verlangsamt sich."
„Wir halten eine größere Lockerung des Arbeitsmarktes im Euroraum für unwahrscheinlich, aber wenn Handelsdruck die Gewinnmargen europäischer Unternehmen belastet, könnte dies die Anreize zur Steigerung der Beschäftigung und zur Arbeitskräftehortung in dem Maße einschränken, wie wir es seit COVID beobachtet haben."
(Dieser Artikel wurde mithilfe eines Tools für Künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)
Quelle: https://www.fxstreet.com/news/euro-area-labour-market-resilience-amid-challenges-standard-chartered-202601271958


