Arthur Hayes verknüpft einen möglichen Bitcoin-Bullenmarkt im Jahr 2026 mit dem Wachstum der Fed-Bilanz, der Yen-Stärke, ETF-Flüssen und globalen Liquiditätstrends.
Arthur Hayes hat ein Szenario vorgestellt, in dem Bitcoin im Jahr 2026 trotz gemischter Marktsignale erneute Aufwärtsdynamik erleben könnte.
Seine Ansicht basiert eher auf globalen monetären Maßnahmen, Währungsbewegungen und dem Verhalten der Zentralbanken als auf aktuellen Preistrends.
Arthur Hayes verknüpfte seine Prognose mit einer möglichen Intervention der US-Notenbank an den Devisenmärkten.
Er bezog sich auf Berichte, dass die New Yorker Fed die Dollar-Yen-Niveaus überprüfte, um die japanische Währung zu unterstützen.
Er erklärte: „Sehr bullisch für BTC, falls zutreffend", während er die Mechanismen hinter solchen Maßnahmen erläuterte.
Laut Hayes würde die Fed, wenn sie Dollar verkauft, um Yen zu kaufen, zusätzliche Bankreserven schaffen.
Diese Reserven würden die Bilanz der Fed durch Fremdwährungsanlagen erweitern. Er wies darauf hin, dass diese Änderungen wöchentlich in der H.4.1-Veröffentlichung gemeldet werden.
Hayes argumentierte, dass die Bilanzexpansion oft Risikoanlagen unterstützt. Bitcoin hat historisch auf erhöhte globale Liquidität reagiert.
Bisher wurde jedoch keine offizielle Intervention durch das US-Finanzministerium bestätigt.
Der japanische Yen stieg kürzlich auf sein stärkstes Niveau seit Monaten. Bloomberg berichtete von einem Anstieg um etwa 1,75 Prozent und erreichte nahe 155,63 pro Dollar.
Dies folgte auf Spekulationen über politische Maßnahmen der japanischen Behörden.
Die Bank of Japan hielt ihre Zinssätze letzte Woche unverändert. Diese Entscheidung erfolgte, nachdem Marktgerüchte eine mögliche Zinserhöhung nahelegten.
Der Schritt half, die Märkte zu beruhigen, die plötzliche Volatilität befürchtet hatten.
Frühere Prognosen verknüpften die Yen-Stärke mit einem potenziellen Bitcoin-Rückgang auf 70.000 $.
Hayes lehnte diese Ansicht ab und schlug das gegenteilige Ergebnis vor, wenn US-politische Maßnahmen die Yen-Stabilität durch Liquiditätsschaffung unterstützen.
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Während Hayes einen bullischen Rahmen skizzierte, haben sich Händler auf kurzfristige Abwärtsrisiken eingestellt.
Daten von Polymarket zeigen, dass viele Teilnehmer erwarten, dass Bitcoin vor einer Erholung auf 80.000 $ fallen wird. Dies spiegelt Vorsicht wider und nicht die Bestätigung einer Rallye.
Auch die institutionelle Aktivität hat Zurückhaltung gezeigt. Bitcoin-börsengehandelte Fonds verzeichneten an einem einzigen Tag einen Nettoabfluss von 104 Millionen $.
Dies markierte den fünften aufeinanderfolgenden Tag mit Abflüssen für diese Produkte.
In der vergangenen Woche verließen laut SoSoValue mehr als 1,4 Milliarden $ die Bitcoin-ETFs.
Dies folgte auf eine starke Vorwoche, in der die Zuflüsse ihr höchstes Niveau seit Oktober erreichten. Die Verschiebung zeigt sich ändernde Stimmung inmitten makroökonomischer Unsicherheit.
Arthur Hayes konzentriert sich weiterhin auf globale Liquiditätstrends und nicht auf kurzfristige Preisbewegungen.
Seine Prognose für 2026 bleibt an das Verhalten der Zentralbanken und die Reaktionen der Devisenmärkte gebunden. Die Marktteilnehmer bleiben gespalten, und aktuelle Daten spiegeln Vorsicht neben selektivem Optimismus wider.
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