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Morgan Stanley reicht Antrag für Bitcoin-ETF ein, während Zuflüsse bei US-Spot-Fonds abkühlen

Morgan Stanley hat bei der U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC eine Registrierungserklärung für einen geplanten Spot-Bitcoin-börsengehandelten Fonds [ETF] eingereicht. 

Mit diesem Schritt tritt das Unternehmen in einen Markt ein, der nicht mehr durch rapide Zuflüsse, sondern durch ein wettbewerbsintensiveres und sich neu kalibrierendes Nachfrageumfeld gekennzeichnet ist.

Die am 06.01.2026 eingereichte Formular-S-1-Anmeldung skizziert die Pläne für den Morgan Stanley Bitcoin Trust. Es handelt sich um ein passives Vehikel, das den Bitcoin-Preis durch direkte Bestände nachbilden soll. 

Während die Einreichung selbst verfahrenstechnisch ist, sticht ihr Zeitpunkt hervor. Sie erfolgt, während US-Spot-Bitcoin-ETFs in den letzten Monaten anhaltende Nettoabflüsse verzeichneten, obwohl sich die Bitcoin-Preise in der Nähe von Zyklushochwerten stabilisiert haben.

Eine Standard-Spot-Bitcoin-ETF-Struktur

Laut dem vorläufigen Prospekt würde der vorgeschlagene Trust als physisch besicherter Spot-Bitcoin-ETF operieren. 

Er würde Bitcoin direkt halten, auf Hebelwirkung oder Derivate verzichten und versuchen, die Performance des Vermögenswerts durch eine Benchmark zu verfolgen, die auf aggregierten Spot-Markt-Handelsdaten basiert.

Aktien würden von autorisierten Teilnehmern entweder in bar oder in Form von Sachleistungen erstellt und zurückgenommen, entsprechend der mittlerweile bekannten Struktur, die von bestehenden US-Spot-Bitcoin-ETFs verwendet wird. 

Quelle: U.S. SEC

Die Einreichung enthält kein Startdatum und unterliegt der Prüfung und Änderung durch die SEC, bevor sie wirksam werden kann.

Bitcoin-ETF-Kapitalflüsse deuten auf eine abkühlende Nachfragephase hin

Der breitere Marktkontext ist weniger eindeutig als während der ersten Welle von Spot-Bitcoin-ETF-Einführungen.

SoSo Value-Daten zeigen, dass der Sektor nach starken Zuflüssen Anfang 2025 seit Ende Oktober anhaltende Nettoabflüsse verzeichnet hat.

Aktuelle Tagesdaten deuten auf Nettorücknahmen von mehr als 200 Millionen Dollar in einigen Sitzungen hin. Das gesamte Nettovermögen der US-Spot-Bitcoin-ETFs ist von früheren Spitzenwerten zurückgegangen, liegt aber weiterhin über 120 Milliarden Dollar. 

Quelle: SoSoValue

Bemerkenswerterweise sind diese Abflüsse parallel zu einer Erholung des Bitcoin-Preises aufgetreten, der sich in den letzten Wochen über 90.000 Dollar gehalten hat.

Diese Divergenz zwischen Preisstabilität und schwächelnden ETF-Kapitalflüssen deutet auf eine Verschiebung im Anlegerverhalten hin, von schneller Allokation hin zu Umschichtung und Portfolio-Anpassung.

Einreichung während Abflüssen signalisiert strategische Positionierung

Anstatt kurzfristige Einzelhandelsbegeisterung anzuvisieren, scheint die Einreichung auf eine längerfristige Positionierung innerhalb einer reifen Produktkategorie ausgerichtet zu sein. 

Spot-Bitcoin-ETFs sind keine Neuheit mehr; sie sind etablierte Infrastruktur innerhalb der US-Märkte, und der Wettbewerb hat sich zunehmend von der Anziehung erstmaliger Kapitalzuflüsse hin zur effizienten Bindung und Verteilung von Vermögenswerten verlagert.

Morgan Stanleys Vermögensverwaltungs- und Beratungsnetzwerk verschafft dem Unternehmen Zugang zu einem Segment von Investoren.

Dies sind Investoren, deren Allokationen oft durch Portfolio-Konstruktionsentscheidungen und nicht durch kurzfristige Handelssignale gesteuert werden. 

Der Eintritt in den ETF-Markt in dieser Phase ermöglicht es dem Unternehmen, das Produktengagement zu internalisieren, anstatt sich ausschließlich auf Drittanbieter zu verlassen.

Was die Einreichung anzeigt — und was nicht

Die S-1-Einreichung signalisiert keine behördliche Genehmigung und garantiert nicht, dass der Trust auf den Markt kommt oder bedeutende Zuflüsse anzieht. Sie deutet auch nicht auf eine bevorstehende Wiederbelebung der ETF-Nachfrage hin.

Was sie anzeigt, ist, dass große Finanzinstitute weiterhin strategischen Wert darin sehen, proprietäres Bitcoin-Engagement anzubieten, auch wenn der Markt in eine gemäßigtere und wettbewerbsintensivere Phase eintritt.

Morgan Stanleys Bitcoin-ETF-Einreichung erfolgt während einer Konsolidierungsphase für US-Spot-Bitcoin-Fonds, die durch abkühlende Kapitalflüsse und eine Neubewertung der Anlegernachfrage gekennzeichnet ist.


Abschließende Gedanken

  • Morgan Stanleys Einreichung erfolgt während einer Abkühlungsphase für US-Spot-Bitcoin-ETF-Kapitalflüsse und unterstreicht eine Verschiebung von momentumgetriebenen Markteinführungen hin zur langfristigen Positionierung.
  • Der Schritt unterstreicht, wie Vertriebsstärke und Markenreichweite in einem zunehmend ausgereiften ETF-Markt wichtiger werden als Neuheit.

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Quelle: https://ambcrypto.com/morgan-stanley-files-for-bitcoin-etf-as-u-s-spot-fund-flows-cool/

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