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Krypto-Winter droht 2026: Motley Fool warnt vor Rückschlag

Bitcoin hat das Jahr 2025 mit seinem ersten Jahresverlust seit 2022 abgeschlossen. Einige Analysten warnen, dass die schwierige Zeit noch nicht vorbei ist. Da die wichtigsten Auslöser erschöpft sind und der Druck durch die Weltwirtschaft steigt, könnte das Krypto-Jahr erneut schwer werden.

Sean Williams von Motley Fool hat davor gewarnt, dass der Krypto-Winter 2026 zurückkehren könnte. Das entspricht dem Muster großer Einbrüche, das man schon 2018 und 2022 gesehen hat.

Krypto-Winter: Fällt der XRP-Kurs jetzt auf 1 USD?

Er stellt fest, dass das Bitcoin-Halving, die Wahl von Trump und die Verabschiedung des Genius-Gesetzes bereits „Vergangenheit sind“. Investoren hätten jetzt keinen greifbaren Grund mehr, optimistisch zu bleiben.

Williams sagt zudem voraus, dass der Bitcoin-Treasury-Strategie-Trend, den Michael Saylors Firma Strategy (früher MicroStrategy) gestartet hat, „2026 zu einem der größten Flops an der Wall Street wird“. Die meisten Unternehmen, die der Strategie folgen, seien „unerprobt und machen Verluste“. Zudem hätten sie nur wenig Geld, um weiter Bitcoin zu kaufen.

Auch zu XRP äußert sich Williams besonders pessimistisch und erwartet einen Absturz auf 1 USD. Seiner Meinung nach wurden die günstigen Faktoren – Trumps Wahlsieg, der Abschluss des Ripple-SEC-Verfahrens und ETF-Genehmigungen – schon eingepreist. Zudem nutzen nur rund 300 Finanzinstitute XRP, während über 11.000 für grenzüberschreitende Zahlungen SWIFT verwenden.

Eine gute Nachricht sieht Williams trotzdem: Möglicherweise werden 2026 viele neue Spot-Krypto-ETFs zugelassen. Im Dezember warteten 125 Krypto-ETFs auf eine Genehmigung. Williams rechnet mit Zulassungen für Avalanche, Cardano, Polkadot und andere, was einigen Altcoins helfen könnte, besser als Bitcoin zu laufen.

2025 im Rückblick: Makro-Entwicklungen sorgen für ersten Jahresverlust

Bitcoins Probleme 2025 zeigen, wie unsicher das neue Jahr werden kann. Die Kryptowährung verlor im Jahr mehr als 6 Prozent und schloss bei 87.474 USD – dem ersten Jahresminus seit 2022.

Das Jahr startete stark. Bitcoin stieg nach Trumps Wahlsieg und erreichte Anfang Oktober ein Rekordhoch von über 126.000 USD. Aber am 10. Oktober brach der Markt ein: Trump kündigte neue Zölle auf Importe aus China an und drohte mit Exportstopps für wichtige Software. Das führte zu mehr als 19 Mrd. USD an Liquidationen – der größte Wert in der Geschichte von Krypto.

Analysten sagen, dass sich der Bitcoin-Kurs 2025 immer stärker am Aktienmarkt orientiert hat. Denn sowohl klassische Anleger als auch institutionelle Investoren setzen jetzt auf Krypto. Diese Verbindung könnte 2026 noch enger werden, da Krypto mehr an Gründe gekoppelt ist, die auch Aktien bewegen – etwa an die Geldpolitik oder die hohen Bewertungen von KI-Aktien.

Beim Thema Regulierung gab es große Erfolge unter der Trump-Regierung. Die SEC zog Klagen aus Bidens Zeit gegen Coinbase und Binance zurück, und das Genius-Gesetz brachte erstmals bundesweite Regeln für Stablecoins. Allerdings warten neue Gesetze und wichtige Ausnahmen von SEC-Regeln noch, die die großen Probleme der Branche lösen würden. Das bremst die Euphorie der Branche aktuell aus.

Bullische Anleger erwarten ganz andere Entwicklung

Nicht alle teilen die pessimistische Sicht. Manche Analysten glauben, dass 2026 der Bullenmarkt und die Altcoin-Saison kommen, die 2025 ausgefallen sind. Sie verweisen auf ein krypto-freundliches Weißes Haus, mehr institutionelle Anleger, stabiles Wachstum bei Stablecoins und mögliche Zinssenkungen als wichtige Gründe. Auch soll die Blockchain-Technologie 2026 in noch mehr Bereichen genutzt werden.

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