MÜNCHEN — Die Rubean AG, ein schnell wachsendes FinTech-Unternehmen mit Sitz in München, gab auf ihrer jährlichen Hauptversammlung am Mittwoch bekannt, dass sie für 2026 einen konsolidierten Umsatz zwischen 5,0 und 6,0 Millionen Euro erwartet, im Vergleich zu 3,71 Millionen Euro im Vorjahr. Das Unternehmen berichtete, dass der Umsatz im ersten Halbjahr um etwa 50 Prozent auf 2,4 Millionen Euro stieg, was den Trend eines beschleunigten Wachstums unterstreicht.
Co-CEO Jochen Pielage hob die zunehmende Bedeutung der wiederkehrenden Einnahmen aus der SoftPOS-Software des Unternehmens hervor. „Die Hälfte des Jahresumsatzes 2026 wird bereits aus den besonders profitablen wiederkehrenden Einnahmen stammen. Das ist deutlich mehr als im Vorjahr“, sagte Pielage. Diese Verschiebung hin zu wiederkehrenden Einnahmen soll sich 2026 mehr als verdoppeln und einen stabilen und skalierbaren Einkommensstrom bieten.
Die softwarebasierte Point-of-Sale-Lösung (SoftPOS) des Unternehmens, PhonePOS, ermöglicht es Händlern, Kartenzahlungen direkt auf ihren Smartphones ohne zusätzliche Hardware anzunehmen. Diese Technologie eliminiert den logistischen Aufwand traditioneller Kartenterminals und macht sie für kleine und große Einzelhändler, Restaurants, Lieferdienste und andere Unternehmen attraktiv. Rubean ist bereits Marktführer in Deutschland und Spanien und hat sich mit Unterstützung großer Banken und Zahlungsdienstleister erfolgreich in andere europäische Länder wie die Schweiz, Frankreich und das Vereinigte Königreich sowie nach Nord- und Südamerika ausgeweitet.
„Wir arbeiten jetzt mit 19 großen Banken zusammen, darunter die deutschen Sparkassen, BBVA in Spanien und die Commerzbank, sowie mit international aktiven Zahlungsdienstleistern in Europa und in Nord- und Südamerika“, erklärte Pielage. Er fügte hinzu, dass die Grundlagen für die Expansion einer sehr erfolgreichen Vertriebsorganisation gelegt wurden, insbesondere mit Hilfe des neu ernannten Vorstandsmitglieds Stephan Kuck.
Mit Blick auf die Zukunft äußerte Pielage Vertrauen in die finanzielle Perspektive des Unternehmens. „Dank des anhaltenden signifikanten Wachstums der wiederkehrenden Einnahmen werden wir 2027 die monatliche Gewinnschwelle erreichen und das gesamte Jahr erstmals mit einem positiven Nettoergebnis abschließen“, sagte er. Dieser Meilenstein würde einen Wendepunkt für Rubean markieren und den Übergang von einer wachstumsorientierten Phase zu nachhaltiger Rentabilität einleiten.
Die Auswirkungen des Wachstums von Rubean sind für die Zahlungsbranche erheblich. Da immer mehr Händler SoftPOS-Lösungen einführen, nimmt die Abhängigkeit von physischer Hardware ab, was potenziell die Kosten und Barrieren für die Annahme bargeldloser Zahlungen senkt. Der Erfolg von Rubean signalisiert auch die Lebensfähigkeit rein softwarebasierter Zahlungsterminals in einem Markt, der traditionell von Hardware-Anbietern dominiert wird. Mit Partnerschaften über mehrere Kontinente hinweg und einer robusten Pipeline an wiederkehrenden Einnahmen positioniert sich Rubean als Schlüsselakteur im globalen digitalen Zahlungsökosystem.
Für weitere Informationen besuchen Sie www.rubean.com.
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