STUTTGART, 06.07. — Bis zu 4.000 weitere Arbeitsplätze könnten bei dem Sportwagenhersteller Porsche nach den bereits angekündigten Stellenkürzungen gestrichen werden, wie die Zeitung Handelsblatt am Sonntag berichtete, so die Deutsche Presse-Agentur (dpa).
Der Zeitung zufolge sind insbesondere Mitarbeiter in Management und Verwaltung betroffen.
Rund 30 Prozent der Kapazitäten am Entwicklungsstandort Weissach nordwestlich von Stuttgart sollen überprüft werden.
Ein Porsche-Sprecher lehnte es ab, die genaue Zahl der Arbeitsplätze auf Anfrage zu bestätigen, verwies jedoch auf ein umfassendes Zukunftspaket, das derzeit erarbeitet wird, um das Unternehmen zu verschlanken.
Das Paket soll bis Ende Juli vorgestellt werden.
Management und Arbeitnehmervertreter verhandeln derzeit über ein weiteres Sparpaket.
Porsche-Chef Michael Leiters hatte bereits im März zusätzliche umfangreiche Stellenkürzungen angekündigt, zusätzlich zu einem ersten Paket.
Rund 1.900 Arbeitsplätze in der Region Stuttgart sollen bis 2029 ohne betriebsbedingte Kündigungen abgebaut werden.
Auch die Verträge von rund 2.000 befristet beschäftigten Mitarbeitern sind ausgelaufen.
Darüber hinaus kündigte Porsche im Mai an, drei Tochterunternehmen zu schließen, was weitere 500 Mitarbeiter betrifft. — Bernama-dpa


