Ledger-Mitgründer Eric Larchevêque sagte, dass eine Zukunft, in der Bitcoin bei 1 Million Dollar oder sogar 10 Millionen Dollar gehandelt wird, nicht unbedingt gesund sein könnte. Wu Blockchain berichtete, dass er diese Äußerungen in einem Interview mit When Shift Happens am 25. Juni machte.
Larchevêque brachte einen hohen Bitcoin-Preis mit Stress im globalen Geldsystem in Verbindung. Er sagte, eine solche Welt könnte Kriege, das Scheitern von Fiat-Währungen, Schuldenprobleme und soziale Unruhen umfassen. Seine Botschaft war kein einfacher bullischer Aufruf zu einem Bitcoin-Preis.
Er sagte: „Eine Welt, in der Bitcoin 1 Million Dollar oder sogar 10 Millionen Dollar erreicht, mag keine gute sein.“ Der Kommentar ordnete die Debatte um den 1-Million-Dollar-Bitcoin in einen breiteren makroökonomischen Kontext ein, in dem Preissteigerungen ebenso Angst wie Nachfrage widerspiegeln können.
Larchevêque sagte, Bitcoin habe in einer perfekten Welt wenig Nutzen, da die Menschen ihn nicht brauchen würden. Seiner Ansicht nach wird Bitcoin wichtiger, wenn das Vertrauen in Banken, Währungen und Regierungen schwindet.
Er beschrieb Bitcoin als finalen Settlement-Vermögenswert und als Werkzeug zum Schutz des Vermögens. Diese Ansicht entspricht einem gängigen Bitcoin-Argument: Nutzer schätzen das direkte Eigentum am meisten, wenn der Zugang zu Geld unsicher wird.
Er sagte auch, dass Bitcoin nicht für alle dasselbe bedeutet. Für Menschen im Iran und in Frankreich, so sagte er, habe der Vermögenswert unterschiedliche Bedeutungen, da die lokalen Risiken unterschiedlich sind.
Der Hintergrund von Ledger verleiht den Kommentaren zusätzliches Gewicht in der Debatte um die Crypto-Verwahrung. Larchevêque hat Ledger 2014 mitgegründet, während Pascal Gauthier später CEO wurde.
Die Kommentare kamen auf, als Crypto.news über ähnliche Bitcoin- und makroökonomische Themen berichtete. In einem aktuellen Bericht brachte Bitwise die Bitcoin-Nachfrage mit steigendem Schuldendruck und Stress am Anleihemarkt in Verbindung.
Dieser Bericht besagte, dass Bitwise Bedenken hinsichtlich der Staatsverschuldung als Teil der Argumentation für Bitcoin sieht. Es wurde auch darauf hingewiesen, dass globale Kreditnehmer im Jahr 2026 vor einem umfangreichen Refinanzierungskalender stehen, was die Aufmerksamkeit auf die Fiat-Liquidität und die Zentralbankpolitik lenken könnte.
Crypto.news berichtete auch, dass CZ weiterhin erwartet, dass Bitcoin im nächsten Jahrzehnt 1 Million Dollar erreicht. Seine Ansicht äußerte er, selbst als US-Spot-Bitcoin-ETFs Abflüsse verzeichneten und Bitcoin wichtige Preisniveaus testete.
Dies führt zu zwei unterschiedlichen Interpretationen desselben Ziels. Einige Marktakteure betrachten einen 1-Million-Dollar-Bitcoin als Fall für eine langfristige Adoption. Larchevêque präsentierte ihn als Warnung vor dem Zustand des Fiat-Geldes.
Bitcoin sah sich auch kurzfristigem Druck durch Flüsse börsengehandelter Fonds ausgesetzt. Crypto.news berichtete, dass US-Spot-Bitcoin-ETFs im Juni starke Abflüsse verzeichneten, selbst während große Wallets rund 270.000 BTC anhäuften.
Diese Aufteilung zeigt einen Markt, der sich in unterschiedliche Richtungen bewegt. ETF-Investoren reduzierten ihr Exposure, während große On-Chain-Inhaber in Schwächephasen Bitcoin hinzufügten. Die Kluft hat die Aufmerksamkeit darauf gelenkt, ob die institutionelle Nachfrage zurückkehren kann.
Crypto.news berichtete auch, dass Bitcoin in der Nähe von 61.700 Dollar wieder anstieg, nachdem ETF-Zuflüsse eine 10-tägige Negativserie beendeten. Analysten in diesem Bericht sagten, BTC müsse 62.800 Dollar und 65.000 Dollar zurückerobern, um eine stärkere Erholung zu bestätigen.
Zum Zeitpunkt der Drucklegung verleihen Larchevêques Kommentare der Diskussion um den 1-Million-Dollar-Bitcoin eine vorsichtige Note. Das Kursziel bleibt beliebt, aber seine Ansicht deutet darauf hin, dass eine schnelle Bewegung auf dieses Niveau mehr über das Fiat-Risiko als über die Stärke von Krypto aussagen könnte.


