Kedah-Exco Haim Hilman Abdullah wurde beschuldigt, die Aussage in einer Rede im PAS-Hauptquartier Seremban am 13.06. gemacht zu haben. (Bild: Facebook)
PETALING JAYA: Kedah-Exco Haim Hilman Abdullah bekannte sich am Magistratsgericht Seremban nicht schuldig der Anklage, durch Äußerungen zum Zulassungsverfahren für Studenten an öffentlichen Universitäten öffentliche Beunruhigung ausgelöst zu haben.
Haim, der auch Abgeordneter von Jitra ist, machte sein Bekenntnis, nachdem die Anklage vor Magistratin Nurul Saqinah Rosli verlesen wurde, wie Harian Metro berichtete.
Laut Anklageschrift hat der Angeklagte vorsätzlich öffentliche Beunruhigung verursacht, indem er folgende Aussagen machte:
'Was passiert heute an den IPTA? Universitäten verkaufen Studienplätze für unsere Kinder an Leute mit Geld. Heute gibt es einen Eingang an der IPTA, die Hintertür – wer über UPU nicht berechtigt ist, wer über UPU die Mindestanforderungen nach Verdienst nicht erfüllt, aber dessen Vater reich ist, dessen Familie Geld hat.'
'Es ist nicht die Schuld der Eltern, die es sich leisten können – es ist die Schuld der Regierung, die die Studienplätze an den Universitäten nicht aufgestockt hat. Obwohl bekannt ist, dass immer mehr Menschen qualifiziert sind, wurde die Kapazität der Fakultäten nicht erhöht. Das ist das Unheil, das unser Land heimsucht.'
Er soll die Aussagen zwischen 20:00 Uhr und 00:00 Uhr im PAS-Hauptquartier Seremban am 13.06. gemacht haben.
Hilman wurde gemäß Abschnitt 505(b) des Strafgesetzbuchs angeklagt; bei einer Verurteilung droht eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren oder eine Geldstrafe oder beides.
Die Leiterin der Staatsanwaltschaft von Negeri Sembilan, Ku Hayati Ku Harun, schlug vor, dem Angeklagten eine Kaution von RM10.000 aufzuerlegen, verbunden mit der Zusatzauflage, den Reisepass beim Gericht zu hinterlegen.
Das sechsköpfige Anwaltsteam von Hilman unter der Leitung von Mohd Fauzi Che Abu beantragte eine Kaution von RM5.000 und argumentierte, der von der Staatsanwaltschaft vorgeschlagene Kautionsbetrag sei strafend und unangemessen.
Das Gericht setzte die Kaution daraufhin auf RM5.000 fest und bestimmte den 30.07. als nächsten Verhandlungstermin für die Dokumentenübergabe.


