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SEC und CFTC haben inmitten regulatorischer Unsicherheit eine gemeinsame Überprüfung der Definitionen von Derivaten eingeleitet.
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CME-Klage stellt die CFTC-Genehmigung der von Kalshi angebotenen Bitcoin Perpetual Futures in Frage.
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Mike Selig sagt, veraltete Unklarheiten im Dodd-Frank-Gesetz hätten Wettbewerb und Innovation behindert.
Weniger als 24 Stunden nachdem die CME Group Pläne ankündigte, die Commodity Futures Trading Commission (CFTC) wegen Bitcoin Perpetual Futures zu verklagen, eröffneten die U.S. Regulierungsbehörden, die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC und die CFTC, gemeinsam eine öffentliche Konsultation, um Rückmeldungen dazu einzuholen, wie Derivaten-Produkte definiert und reguliert werden sollten.
Dies zeigt, dass selbst Regulierungsbehörden einräumen, dass bestehende Regeln möglicherweise nicht mehr zu den heutigen Märkten passen.
Öffentlicher Kommentar von SEC und CFTC zu Derivaten-Produkten
Am 18.06.2025 beantragten die U.S. Börsenaufsichtbehörde SEC und die CFTC gemeinsam öffentliches Feedback dazu, wie digitale Asset-Derivaten klassifiziert, reguliert und beaufsichtigt werden sollten.
Sie erklärten, sie möchten öffentlichen Input darüber, ob die aktuellen Definitionen, die im Rahmen von Titel VII des Dodd-Frank-Gesetzes erstellt wurden, moderne Finanzprodukte und Handelspraktiken noch angemessen widerspiegeln.
Die Überprüfung umfasst dabei mehrere Schlüsselbereiche, darunter die Definitionen von Swaps, wertpapierbasierte Swaps, gemischte Swaps, ereignisbasierte Kontrakte sowie aufstrebende Produkte, die in den letzten Jahren an Popularität gewonnen haben.
SEC-Vorsitzender Paul Atkins sagte, die Behörden versuchen, seit Jahren bestehende Unsicherheiten zu beseitigen.
Als Reaktion auf Atkins räumte CFTC-Vorsitzender Mike Selig ein, dass die Unsicherheit sowohl für Regulierungsbehörden als auch für Marktteilnehmer zum Problem geworden sei.
Die öffentliche Kommentarfrist bleibt 60 Tage nach der Veröffentlichung im Federal Register offen.
CME-Klagewarnung änderte die Haltung
Diese gemeinsame Stellungnahmeanfrage kommt nur einen Tag, nachdem CME-CEO Terry Duffy Pläne enthüllte, die CFTC wegen ihrer Genehmigung von Bitcoin Perpetual Futures für Kalshi zu verklagen.
Laut Duffy erfüllen Kalshis Perpetual-Kontrakte nicht die rechtliche Definition von Futures gemäß Dodd-Frank und sollten stattdessen als Swaps eingestuft werden, die anderen Vorschriften und Teilnahmeanforderungen unterliegen.
„Wenn überhaupt, dann sind diese Produkte, die er angeblich als Futures genehmigt hat, keine Futures – sie wären Swaps."
Der Streit hat sich schnell zu einer der wichtigsten regulatorischen Auseinandersetzungen im Krypto-Bereich entwickelt, da er über Kalshi selbst hinausgeht.








